Slowenien treibt den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur voran. Ministerpräsident Robert Golob eröffnete am 9. Februar die Slowenische Fabrik für Künstliche Intelligenz (SLAIF), ein nationales Zentrum, das künftig einen Supercomputer der nächsten Generation beherbergen wird. Ziel ist es, Industrie und Wirtschaft erstmals umfassenden Zugang zu Hochleistungsrechenkapazitäten zu ermöglichen.
Golob betonte, die Investitionen der Regierung in künstliche Intelligenz dienten dazu, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken und technologische Exzellenz auszubauen. Entscheidend sei der Wissenstransfer in die Wirtschaft. „Einer der größten Vorteile des neuen Supercomputers und der Fabrik für künstliche Intelligenz ist genau diese Verbindung zwischen Wissen und Wirtschaft“, sagte der Premierminister.
Brücke zwischen Forschung und Industrie
Das neue System solle nicht ausschließlich der Wissenschaft vorbehalten sein, sondern gezielt auch Unternehmen offenstehen. Industrie und Wirtschaft stünden im Vordergrund der Nutzung. Darüber hinaus prüfe die Regierung, Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu gewähren. Damit könnte der Grundstein für eine nationale Plattform für generative KI gelegt werden, die innerhalb von SLAIF angesiedelt wäre.
Das Projekt wird vom slowenischen Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft und Innovation sowie von der Europäischen Kommission im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking kofinanziert.
Bis 2027 soll der neue Supercomputer das bestehende EuroHPC-Vega-System ersetzen und so die Kontinuität des Zugangs zu moderner Supercomputing- und Big-Data-Infrastruktur sichern. Die Regierung erwartet, dass SLAIF Innovationen beschleunigt, die Produktivität erhöht und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der slowenischen Wirtschaft stärkt.
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