Die jüngsten Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in der Türkei deuten auf eine leichte Stabilisierung hin. Der von der Istanbuler Industriekammer (ISO) erhobene und von S&P Global Market Intelligence erstellte Index stieg im Februar auf 49,3 Punkte nach 48,1 im Januar. Werte unter 50 signalisieren weiterhin eine Verschlechterung der Geschäftslage – allerdings fiel diese zuletzt nur noch marginal aus.
Andrew Harker, Economics Director bei S&P Global Market Intelligence, erklärte, die aktuellen Zahlen lieferten „gewisse Gründe für Optimismus“. Die Neuaufträge hätten sich der Stabilisierung angenähert, mehrere Unternehmen berichteten von einer sich verbessernden Kundennachfrage. Entsprechend verlangsamte sich auch der Rückgang der Produktion, was in den kommenden Monaten auf eine Belebung der offiziellen Industriedaten hindeuten könnte.
Gleichzeitig bleibt der Inflationsdruck ein erheblicher Belastungsfaktor. Die Kosten stiegen im Februar so stark wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Dies dämpfe die positiven Signale und mahne zur Vorsicht, so Harker.
Nach Angaben von S&P war die Abschwächung im verarbeitenden Gewerbe im Februar die geringste seit April 2024, als die aktuelle Phase der Konjunkturabkühlung begonnen hatte.
Dieser Artikel entstand in Kooperation mit unserem Partner bne intelliNews

