Autor: Klaus Dormann
Mitte Februar hat die russische Zentralbank noch die Prognose gewagt, die russische Wirtschaft werde im ersten Quartal 2026 im Vorjahresvergleich um 1,6% wachsen. Diese Erwartung hat sie am 07. Mai aber deutlich revidieren müssen. Die Zentralbank schätzt jetzt, dass Russlands reales Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,5% gesunken ist. Das „Institut für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften“ veranschlagt den Rückgang des BIP im ersten Quartal auf 0,4%, das russische Wirtschaftsministerium auf 0,3%. Das Statistikamt Rosstat wird am 15. Mai seine erste Schätzung für die BIP-Entwicklung im ersten Quartal veröffentlichen (Kommersant, Vedomosti).
Aber wie glaubwürdig sind „offizielle“ russische Wirtschaftsdaten überhaupt?
Die Vielfalt vorläufiger Schätzungen und Prognosen zur Entwicklung der russischen Wirtschaft und die ziemlich kontroverse innerrussische Diskussion über die Wirtschaftsentwicklung sprechen für die Glaubwürdigkeit der letztlich vom Statistikamt Rosstat und der Regierung ermittelten Wirtschaftsdaten. Die Glaubwürdigkeit dieser Daten bestritt aber erst kürzlich der Chef des schwedischen Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Thomas Nilsson, in einem Interview mit der „Financial Times“ am 19. April.
Viele westliche Medien berichteten darüber. „Der Spiegel“ schrieb, Nilsson habe im FT-Interview geäußert, Schweden verfüge über Geheimdienstinformationen, nach denen Russland seine Wirtschaftsdaten systematisch manipuliere. Schon die offiziellen Daten der Regierung zeichneten ein „alarmierendes Bild“ der Entwicklung der Wirtschaft. Laut Nilsson sei die tatsächliche Lage aber noch schlimmer. Die russische Zentralbank „spiele die Inflation herunter“. So zweifelt Nilsson laut watson.ch daran, dass die Inflation in Russland wie von Rosstat berichtet bei 5,86% liege. Viel eher glaube er, dass die Inflationsrate nahe am Leitzins der Zentralbank von 15 Prozent liege.
Diese Einschätzung wies jedoch Alexander Kolyandr, Senior Fellow am Brüsseler „Center for European Policy Analysis (CEPA)“, in einem Kommentar für das englische Magazin „The Spectator“ schon am 21. April umgehend zurück. Die Vermutung Nilssons, dass die russische Inflationsrate tatsächlich bei rund 15% liegt, ist laut Kolyandr wohl auf frühere Veröffentlichungen des russischen Marktforschungsunternehmens Romir zur Preisentwicklung zurückzuführen. Romir habe aber keinen repräsentativen Verbraucherpreisindex wie das Statistikamt Rosstat ermittelt, sondern nur die Preise bei Einzelhändlern in rund rund 250 russischen Städten („die Preise von Produkten des wöchentlichen Supermarkteinkaufs“). Romir habe dabei regelmäßig deutlich höhere Preissteigerungen als der repräsentative Rosstat-Index festgestellt. Die Kritik von Kolyandr blieb in Deutschland allerdings offenbar weitgehend unbeachtet.
Janis Kluge: „Eine systematische Verfälschung der Inflationsdaten“ gibt es nicht
In einem Spiegel-Interview äußerte sich in der letzten Woche auch Dr. Janis Kluge, Russland-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik, zu den Behauptungen, russische Wirtschaftsstatistiken seien nicht glaubwürdig. Laut der russischen Internet-Seite inosmi.ru, die als „Auslandspresseschau“ der staatlichen Mediengruppe „Rossiya Segodnya“ ausführliche Zitate aus dem Spiegel-Interview bietet, meint Kluge:
„Insgesamt halte ich russische Wirtschaftsdaten weiterhin für informativ und für wissenschaftliche Analysen geeignet. Ich sehe keine Anzeichen dafür, dass Russland Inflationsdaten systematisch verfälscht.“
Kluge argumentiert: Wenn die Inflation wirklich so hoch wäre, wie der schwedische Militärgeheimdienst behauptet, also nahe am Leitzins liegen würde, müssten auch die Renditen russischer Staatsanleihen deutlich höher sein als derzeit.
Kluge: „Ich sehe keine zwingenden Gründe für eine tiefe Wirtschaftskrise“
Der SWP-Experte beurteilt laut Inosmi.ru auch die allgemeine Entwicklung der russischen Wirtschaft viel positiver als Nilsson. Kluge meint:
„Die russische Wirtschaft steht nicht kurz vor dem Zusammenbruch. Für die meisten Russen fühlt sich die aktuelle Situation nicht wie eine Wirtschaftskrise an.Viele haben in den letzten Jahren von steigenden Löhnen profitiert.“…
„Russland profitiert natürlich erheblich von den steigenden Ölpreisen. Der Preis für Russlands wichtigste Rohölsorte Urals stieg von 45 US-Dollar im Februar auf 95 US-Dollar im April und hat sich damit mehr als verdoppelt. Meinen Berechnungen zufolge nahm Russland im April zehn Milliarden US-Dollar mehr durch Ölexporte ein als im Februar. Dies wird die Haushaltslage – wenn auch mit einer leichten Verzögerung – verbessern.“…
„Ich sehe keine zwingenden Gründe, warum die russische Wirtschaft in den kommenden Jahren in eine tiefe Krise geraten sollte. Zwar wurde Russlands langfristiges Wachstumspotenzial durch den Konflikt in der Ukraine verringert, und die Wirtschaftstätigkeit kühlt sich derzeit merklich ab. Doch selbst wenn der Konflikt in der Ukraine noch lange andauert, bedeutet das nicht automatisch Probleme oder wirtschaftliche Instabilität.“
Auch Prof. Dr. Alexander Libman, Leiter der Abteilung Politik am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin, meint im Gespräch mit der Berliner Zeitung: „Wirtschaftlich ist Russland nach wie vor nicht im Kollapszustand“ (wie zum Beispiel in den 1990er Jahren).
Was Russland jetzt erlebe, sei das Ende der Phase des schnellen Wachstums nach dem Einbruch 2022. „Russland befindet sich jetzt ganz klar in einer Stagnation, möglicherweise sogar in einer kleinen Rezession“, sagt Libman.
Kolyandr und Prokopenko: „Russland ist in eine Rezession geraten“
In einerm Kommentar für „The Bell“ meinen Alexander Kolyandr und Alexandra Prokopenko, die russische Wirtschaft sei bereits jetzt in eine „Rezession“ geraten, nachdem das Wirtschaftsministerium geschätzt hat, dass das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2026 um 0,3% niedriger war als im ersten Quartal 2025. Ein Rückgang um 0,3% im ersten Quartal sei zwar „keine Katastrophe“, so Kolyandr und Prokopenko. Sie stellen aber fest:
„Die jahrelangen fiskalischen Anreize, die durch Militärausgaben angeheizt wurden, treiben das Wachstum nun endgültig nicht mehr an. Es scheint, als erreiche die Wirtschaft nach einer Überhitzung nun ihren Tiefpunkt. Die militärische Nachfrage sorgt zwar weiterhin für Wachstum im Verteidigungssektor, doch die zivilen Industriezweige stagnieren, die Verbrauchernachfrage schwächt sich ab und die Investitionen schwinden.“
Kolyandr und Prokopenko weisen auf folgende Anzeichen für einen Rückgang der Geschäftstätigkeit hin:
Der Geschäftsklimaindex der Zentralbank fiel im Februar zum ersten Mal seit 2022 in den negativen Bereich.
Der Sberindex verzeichnete einen Rückgang des Umsatzes um 2,2%, ebenfalls den ersten seit 2022.
Der Anstieg der realen Bareinkommen hat sich von 6,6% auf 2,6% verlangsamt. Die Verbrauchernachfrage, der bislang wichtigste Wachstumsmotor, verliert an Schwung.
Die Arbeitslosenquote liegt zwar weiterhin nahe dem historischen Tiefstand von 2,2%, doch ist dies kein Zeichen für eine gesunde Wirtschaft. Es ist vielmehr eine Folge des Arbeitskräftemangels, der das Wachstumspotenzial dämpft und gleichzeitig die Löhne in die Höhe treibt.
Warum die Zentralbank ihre Prognose für das erste Quartal so stark revidierte
Die Zentralbank veröffentlichte am 07. Mai einen Kommentar zu der anlässlich der letzten Leitzinsentscheidung erfolgten Aktualisierung ihrer „Mittelfristigen Prognose“ für die russische Wirtschaft. Zur vierteljährlichen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts enthält der Kommentar folgende Tabelle. Sie dokumentiert in den beiden unteren Zeilen die Senkung der Prognose der Zentralbank für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums im ersten Quartal 2026 von +1,6% auf -0,5%.
Kurzfristige vierteljährliche Entwicklung
von Inflation und realem Bruttoinlandsprodukt;
Veränderungen zum Vorjahr in Prozent

Hinweis: Die Zeilen mit den blauen Ziffern zeigen die Daten und die Schätzungen bzw. Prognosen der Zentralbank zur Inflation und Wachstum vom 13. Februar 2026
Russische Zentralbank: Kommentar zur mittelfristigen Prognose der Zentralbank Russlands; 07.05.26
Die Zentralbank begründet die Senkung ihrer Prognose für das jährliche Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2026 von +1,6 auf -0,5% mit Hinweis auf den „Kalendereffekt“ und ungünstige Witterungsbedingungen. Sie argumentiert zusammengefasst so: Januar und Februar 2026 hatten zusammen drei Arbeitstage weniger als Januar und Februar 2025. Die Auswirkungen der geringeren Zahl von Arbeitstagen wurden in der Februar-Prognose der Zentralbank etwas niedriger eingeschätzt als in der neuen Prognose. Außerdem gab es im ersten Quartal unerwartet ungünstige Witterungsbedingungen, die die Produktion in einigen Sektoren, darunter im Baugewerbe, beeinträchtigten.
Die BIP-Prognose für das Gesamtjahr 2026 bleibt unverändert 0,5 bis 1,5%
Für das zweite Quartal 2026 erwartet die Zentralbank eine Erholung der Wirtschaftsaktivität mit einem BIP-Wachstum um 0,9%. Das zweite Quartal habe drei Arbeitstage mehr als das zweite Quartal 2025. Der „Kalendereffekt“ werde sich dann positiv auswirken. Die Zentralbank merkt außerdem an, dass es Anzeichen für eine Erholung der Produktion im März und April gebe. Die Geschäftsklima-Einschätzungen für April würden sich dem Niveau des dritten und vierten Quartals 2025 nähern.
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren bleibt die Zentralbank bei ihrer Prognose, dass die russische Wirtschaft im Jahr 2026 um „moderate“ 0,5 bis 1,5% wachsen wird. Anschließend werde das BIP-Wachstum den langfristigen Schätzungen für das Produktionspotenzial der russischen Wirtschaft entsprechend um 1,5 bis 2,5% wachsen („Mittelfristige Prognose“ vom 24.04.26).
In der folgenden Abbildung der Zentralbank zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts zeigen die grauen Säulen, dass die Zentralbank nach dem Rückgang des BIP im ersten Quartal 2026 um 0,5% im zweiten Quartal einen Anstieg um 0,9% erwartet. Die blauen Punkte zeigen die Prognosespannen in der „Mittelfristigen Prognose“ der Zentralbank für die Jahre 2026, 2027 und 2028. Die schwarzen Punkte zeigen u.a. den Rückgang des Wachstums des realen Bruttoinlandsprodukts von 4,9% im Jahr 2024 auf 1,0% im Jahr 2025.
Reales Bruttoinlandsprodukt
Jährliche Veränderungen in Prozent

Russische Zentralbank: Kommentar zur mittelfristigen Prognose der Zentralbank Russlands; 07.05.26
Ihre Inflationsprognosen veränderte die Zentralbank nicht
Zur Entwicklung der Verbraucherpreise meint die Zentralbank in ihrem Kommentar:
Die Inflationsrate lag im ersten Quartal 2026 bei 5,9%, leicht unter der Prognose der Zentralbank vom Februar (6,3%; siehe obige Tabelle). Dies ist auf eine schwächere Binnennachfrage und geringere Preissteigerungsraten bei einigen volatilen Komponenten als in der Februar-Prognose erwartet zurückzuführen.
Die Zentralbank erwartet, dass die jährliche Inflationsrate im Dezember 2026 auf 4,5 bis 5,5% sinkt und im Dezember 2027 wieder das Zielniveau von 4% erreicht (blaue Punkte in der folgenden Abbildung). Im Dezember 2025 war die Inflationsrate bereits auf 5,6% gesunken (siehe schwarzer Punkt in der Abbildung).
Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr in Prozent
schwarze und blaue Punkte: jährliche Inflationsrate im Dezember

Russische Zentralbank: Kommentar zur mittelfristigen Prognose der Zentralbank Russlands; 07.05.26
Ihre Leitzinsprognosen hob die Zentralbank leicht an
Im Februar hatte die Zentralbank noch erwartet, dass ihr Leitzins im Jahresdurchschnitt 2026 auf 13,5 bis 14,5% sinken wird. Im April erhöhte sie ihre Prognose für die durchschnittliche Leitzinsspanne aber leicht auf 14,0 bis 14,5%. Für den Jahresdurchschnitt 2027 hob sie ihre Leitzinsprognose von 8,0 bis 9,0% auf 8,0 bis 10,0% an (siehe blaue Punkte). Als Begründung, warum sie jetzt einen „etwas vorsichtigeren Leitzinssenkungspfad“ als in ihrer Februar-Prognose erwartet, verweist die Zentralbank auf Inflationsrisiken, die von der Entwicklung der „externen Rahmenbedingungen“ und des Staatshaushaltes zu erwarten seien. 2028 rechnet die Zentralbank weiterhin mit einer Rückkehr des Leitzinses in den „neutralen Bereich“ von 7,5 bis 8,5% pro Jahr.
Leitzins in Prozent pro Jahr

Russische Zentralbank: Kommentar zur mittelfristigen Prognose der Zentralbank Russlands; 07.05.26
Wie sich die Verwendung des BIP entwickeln wird
Die Zentralbank hat auch Prognosen zur Entwicklung der Verwendung der gesamtwirtschaftlichen Produktion veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse:
Konsum: Die Prognose für die Entwicklung der realen Konsumausgaben bleibt unverändert. Sie geht weiterhin davon aus, dass sich das im Jahr 2025 erreichte Wachstum des gesamten privaten und staatlichen Verbrauchs von 2,9% im Jahr 2026 auf eine moderatere Rate von 0,5 bis 1,5% abschwächt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass wegen der Anfang 2026 in Kraft getretenen Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 20 % auf 22% ein Teil der Konsumnachfrage in die zweite Jahreshälfte 2025 vorgezogen wurde. Für 2027 und 2028 erwartet die Zentralbank beim Verbrauch eine Rückkehr zu Wachstumsraten von 1,5 bis 2,5%.
Der private Verbrauch (rote Säulen) und der öffentliche Verbrauch (rosa Säulen) bleiben damit mit Abstand wichtigste Träger des Wirtschaftswachstum.
Verwendung des realen Bruttoinlandsprodukts,
BIP-Veränderungen gegenüber Vorjahr in % (dunkle Linie),
Wachstumsbeiträge der Verwendungsbereiche in Prozentpunkten (farbige Säulen)

rote Säule: Privater Verbrauch;
rosa Säule: Staatlicher Verbrauch;
dunkelblaue Säule: Bruttoanlageinvestititonen;
hellblaue Säule: Lagerveränderungen;
grüne Säule: Nettoexport;
dunkle Linie: BIP-Veränderungen zum Vorjahr in %;
rote Punkte: Inlandsnachfrage; % zum Vorjahr
Bruttoinvestitionen: Die Prognosespanne für die Bruttoinvestitionen wurde auch beibehalten. Sie liegt in den Jahren 2026 bis 2028 weiterhin bei 1,0 bis 3,0% jährlich. Im Jahr 2025 sanken die Bruttoinvestitionen unerwartet stark um 4,9% (Ursprüngliche Schätzung von Rosstat: -3,0% im Jahresvergleich). Für die Zukunft erwartet die Zentralbank eine Erholung der Investitionstätigkeit mit einem positiven Beitrag der Lagerbestandsveränderungen zum BIP.
Die Schätzung der Veränderungsrate der Bruttoanlageinvestitionen (BAI) im Jahr 2025 wurde von Rosstat von +1,7% auf -0,4% gegenüber dem Vorjahr gesenkt. Die Zentralbank Russlands prognostiziert angesichts der geldpolitischen Lockerung eine leichte Erholung der Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr. Sie hält daher für das Jahr 2026 an ihrer Prognosespanne für das Wachstum der Bruttoanlageinvestitionen von 0,0 bis 2,0% fest. 2027 und 2028 erwarte sie ein stetiges Wachstum der Investitionen um 1,0 bis 3,0% pro Jahr, unter anderem aufgrund der Realisierung von Infrastrukturprojekten.
Nettoexporte: Die Export- und Importprognosen behielt die Zentralbank unverändert bei.
Für 2026 wird weiterhin ein reales Exportwachstum von 0,5 bis 2,5% erwartet. Auch die Prognose für das Importwachstum bleibt bei 0,5 bis 2,5%. In den Jahren 2027 und 2028 wird für Exporte und Importe weiterhin ein Wachstum von 1,0 bis 3,0% erwartet.
Lesetipps:
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer:
Analysen, deutsch; auch russisch; (Auswahl):
Die Druschba-Pipeline – einst Freundschaftssymbol, heute Streitfall, 06.05.26
Einkommen und Wohlstand: Geht es den Russen besser als früher? 30.04.26
Hintergründe und Kommentare zur Leitzins-Entscheidung, 28.04.26
Prognosen:
- Russische Zentralbank: Zusammenfassung der Diskussion über die wichtigsten Zinssätze während der „Woche des Schweigens“ und während der Sitzung des Verwaltungsrats der Bank von Russland am 24. April 2026, mit: Kommentar zur mittelfristigen Prognose der Zentralbank Russlands; 07.05.26
- IEF RAS: Analyse der kurzfristigen BIP-Dynamik: Mai 2026,05.05.26
- YahooFinance Reuters: High oil prices won’t rescue Russian growth, think tank says, CMASF, 04.05.26
Wirtschaftsentwicklung insgesamt:
- Politkom.ru; Marina Voitenko; Wochenbericht: Makrodynamik: ein Trend hin zu einem Vorzeichenwechsel, 07.05.26;
- Inosmi.ru: Der Spiegel: Ist die russische Wirtschaft in eine Krise geraten? Berichte über einen bevorstehenden Zusammenbruch der russischen Wirtschaft seien falsch, sagte der Wirtschaftswissenschaftler Janis Kluge dem Spiegel. Selbst wenn der Konflikt in der Ukraine lange andauere, werde es nicht zu einem Zusammenbruch kommen; 06.05.26; Originalartikel: Der Spiegel+; Interview von Ann-Dorit Boy mit Janis Kluge, Stiftung Wissenschaft und Politik: Wie groß ist die Krise der russischen Wirtschaft wirklich, Herr Kluge? Kluge widerspricht dem schwedischen Geheimdienst, dass Russland eine schwere Wirtschaftskrise verschleiert: 05.05.26
- The Bell: Alexander Kolyandr, Alexandra Prokopenko: Russlands Wirtschaft schrumpft zum ersten Mal seit 2023, 06.05.26
- Vbr.ru; Yaroslav Nikolaev: Horror show for everyone! Russia and the world are predicted to face an imminent economic crisis. 06.05.26
- Kommersant; Artem Chugunov: Population and processing increased GDP. The rate of decline in the Russian economy has slowed in the first quarter. 04.05.26
- Merkur.de; Lisa Weegner: Trotz Öl-Booms: Putins Wirtschaft gerät ins Wanken, 04.05.26
- ntv.de: Firmen melden schwache Nachfrage. Talfahrt der russischen Industrie hält elften Monat in Folge an, 04.05.26
- Berliner Zeitung; Liudmila Kotlyarova im Gespräch mit Prof. Libman: „Kein Kollaps“: Ökonom stellt klar, was mit Russlands Wirtschaft jetzt passiert. Osteuropa-Experte Alexander Libman erklärt, was das Land langfristig erwartet, 04.05.26
- russland.capital: Kreml räumt Rückgangstendenz in Russlands Wirtschaft ein, 02.05.26
- The Moscow Times: Russian Growth Outlook Darkens as Ukraine Hits Oil Infrastructure, May 01, 2026
- Globalmsk.ru: The Ministry of Economic Development summarized the economic results for the first quarter of 2026, 01.05.26
- RBC.ru: Russia’s GDP fell by 0.3% in the first quarter, 29.04.26
- tek:fm: Russia’s GDP to decline by 0.3% in the first quarter of 2023, 29.04.26
- inosmi.ru: Der Zusammenbruch der russischen Wirtschaft: Fakt oder Fiktion? The Spectator: Der Westen übertreibt Russlands Schwäche maßlos; Originalartikel; 22.04.26
- The Spectator; Alexander Kolyandr, Centre for European Policy Analysis: Is Russia’s economy really on its last legs? The head of Swedish military intelligence,Thomas Nilsson, told the Financial Times this week that Russia’s economy is far weaker than it appears, that the Kremlin systematically manipulates its statistics. One need not be a Kremlin agent to find this less than convincing. 21.04.26;
- Euro News; Emma De Ruiter & Dimitri Kavalerov: Russia faked economic data to appear more resilient to its war and sanctions, intel report says, 21.04.26;
- Business Insider Deutschland: Russlands Wirtschaft steuert auf „eine finanzielle Katastrophe“ zu, laut schwedischem Militärgeheimdienst, 20.04.26
Geldpolitik und Inflation:
- Finmarket.ru: Zentralbank: Russische Wirtschaft erholte sich im ersten Quartal von der Überhitzung, 07.05.26
- Vedomosti: Die Zentralbank sah im ersten Quartal eine Erholung der Wirtschaft von der Überhitzung; 07.05.26
- Kommersant: Das russische BIP sank im ersten Quartal um 0,5 %; Zentralbank-Schätzung, 07.05.26
- Interfax.ru: Die Zentralbank ist der Ansicht, dass sich die russische Wirtschaft im ersten Quartal von der Überhitzung erholt hat, 07.05.26
- Russische Zentralbank: Zusammenfassung der Diskussion über die wichtigsten Zinssätze während der „Woche des Schweigens“ und während der Sitzung des Verwaltungsrats der Bank von Russland am 24. April 2026, mit: Kommentar zur mittelfristigen Prognose der Zentralbank Russlands; 07.05.26
- SberCIB Investment Research: Inflation in Russia in 2026: Dynamics and Forecasts. We discuss price growth dynamics since the beginning of the year and forecasts. 05.05.26
- SberCIB Investment Research: Key rate forecast for 2026. We discussed the Bank of Russia’s assessment of the current economic situation and how the key rate may change in 2026, 30.04.26


