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Die Zentralbank bleibt trotz sinkenden Wachstums beim Leitzins von 14 %
Russland · 14.09.2026

Die Zentralbank bleibt trotz sinkenden Wachstums beim Leitzins von 14 %

Die russische Zentralbank hält den Leitzins bei 14 %. Die Analysten erwarten für 2026 nur noch 0,5 % Wachstum – halb so viel wie 2025.

Autor: Klaus Dormann


Im Vorfeld ihrer jüngsten Leitzinsentscheidung am 11. September führte die russische Zentralbank wieder eine Analysten-Umfrage durch. Die Teilnehmer erwarten eine Halbierung des Wirtschaftswachstums von 1,0 % im Jahr 2025 auf nur noch 0,5 % im Jahr 2026. Dennoch entschied sich die Zentralbank am Freitag, ihren Leitzins von 14 % beizubehalten. Sie geht davon aus, dass die russische Wirtschaft im dritten Quartal ein „moderates“ Wachstum erreichen wird. Mit Hinweis auf „verschärfte Inflationsrisiken“ senkte sie ihren Leitzins trotz wachsender Kritik aus Wissenschaft und Wirtschaft an ihrer Geldpolitik nicht weiter.

Aktuelle Kommentare zum jüngsten Leitzinsentscheid, zum Beispiel von bne Intellinews und russland.capital, weisen auf mögliche Konflikte zwischen der Geldpolitik der Zentralbank und der Finanzpolitik der Regierung hin. Das „Institut für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften“ sieht Russlands Wachstumsperspektiven im Jahr 2026 mit einem BIP-Anstieg von 0,8 % in der neuen Ausgabe seiner „Kurzfristigen Wirtschaftsanalyse“ aber etwas optimistischer als der „Konsens“ der Teilnehmer der Zentralbank-Umfrage.

Der britische Historiker Timothy Ash stellt in einer Analyse der langfristigen Entwicklung der russischen Wirtschaft seit dem Beginn des Ukraine-Krieges jedoch heraus, dass die russische Wirtschaft außerhalb des Bereichs der Produktion für militärische Zwecke in eine Rezession geraten ist. Der Anstieg der Ölpreise infolge des Iran-Krieges sei für Russland zwar „ein Geschenk des Himmels“. Die Wachstumsprognosen für Russland seien aber dennoch gering. Auf längere Sicht hält Ash auch eine Umkehr zu wieder „deutlich niedrigeren Ölpreisen“ für möglich. Damit würde sich für Russland ein „Horror-Szenario“ ergeben: Sowohl die Ölpreise als auch Russlands Ölproduktion wären dann niedriger als bisher. Gleichzeitig würde der Staatshaushalt durch Militärausgaben in Höhe von 8 bis 10 % des BIP stark belastet.

Der Leitzins wird vorerst bei 14 Prozent gehalten

Das Direktorium der russischen Zentralbank hat den Leitzins also bei 14 % belassen. Bisher hat sie ihn von Anfang Juni 2025 bis Ende Juli 2026 in 10 Schritten um insgesamt 7 Prozentpunkte von 21 % auf 14 % zurückgenommen. Im Anschluss an die letzte Senkung des Leitzinses im Juli erhöhte die Zentralbank ihre Prognose für den durchschnittlichen Leitzins im Jahr 2026 auf 14,5 bis 14,6 %.

Leitzins in Prozent pro Jahr

Grafik: Entwicklung des Leitzinses der russischen Zentralbank in Prozent pro Jahr bis zum Zinsentscheid vom 11. September 2026, Verbleib bei 14 Prozent

Kommersant: Die Zentralbank beließ den Leitzins bei 14%; 11.09.26

In der Pressemitteilung zu ihrem jüngsten Leitzinsentscheid argumentiert die Zentralbank, dass die russische Wirtschaft im dritten Quartal 2026 „moderat“ wachsen werde. Der Preisdruck habe in den letzten Monaten jedoch „deutlich zugenommen“.

Zentralbank: Die „Kerninflation“ beschleunigte sich, die Inflationsrisiken wachsen

Dazu verweist die Zentralbank auf die Entwicklung der sogenannten „Kerninflation“. Sie wird unter Ausschluss von Preisänderungen berechnet, die durch administrative Maßnahmen oder saisonale Faktoren verursacht werden (Bank of Russia: Glossary „Core Inflation“). Laut der Zentralbank hat sich diese „Kerninflation“ zuletzt auf annualisierte 5 bis 6 % beschleunigt.

Elwira Nabiullina, die Präsidentin der Zentralbank, betonte in ihrem Statement zum Leitzinsentscheid, dass sich die „Inflationsrisiken“ verschärft haben:

„Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Inflationsrisiken vorherrschen und sich sogar verschärft haben. Die Wirtschaft könnte nach dem Ausgleich von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2026 wieder in ein Ungleichgewicht geraten. Das Nachfragewachstum dürfte aufgrund stärkerer fiskalpolitischer Impulse und einer beschleunigten Kreditvergabe hoch bleiben. Gleichzeitig könnte das Wachstum des Angebots aber gebremst werden, wenn die Reparatur der Produktionsanlagen länger dauert als im Basisszenario angenommen wird. Infolgedessen könnte sich der Preisdruck verstärken. Hohe Inflationserwartungen könnten diese Effekte noch verstärken. Inflationsrisiken bestehen zudem im Zusammenhang mit der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt und den externen Rahmenbedingungen.“

Ben Aris: Der „Angebotsschock“ ist im Warenkorb der Verbraucher angekommen

Hauptursache für den schnelleren Anstieg der Preise ist, so die Pressemitteilung der Zentralbank, „ein vorübergehender Ausfall der Produktion in einigen Branchen“. Damit meint die Zentralbank vermutlich vor allem den Rückgang der Produktion infolge der Beschädigungen von Raffinerien durch Angriffe der Ukraine.

Ben Aris meint in seiner Analyse zum Leitzinsentscheid in bne Intellinews dazu:

„Die ukrainische Angriffskampagne hat nun einen Angebotsschock so weit in den Warenkorb der Verbraucher hineingetragen, dass der Zinssenkungszyklus gestoppt wurde.“

Die Zentralbank erwartet, dass der Rückgang der „Kerninflation“ wieder einsetzen wird, sobald diese Effekte nachlassen und wenn das Wachstum der Gesamtnachfrage weiterhin gedämpft bleibt.

Die jährliche Inflationsrate stieg im August auf 6,3 Prozent

Laut dem Statistikamt Rosstat beschleunigte sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat zuletzt von 6,0 % im Juli auf 6,3 % im August.

Von Januar bis August 2026 stiegen die Preise um 4,67 %. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Anstieg 3,94 %.

Benzin verzeichnete seit Jahresbeginn 2026 den stärksten Preisanstieg (+24,64 %) mit einem monatlichen Plus von 0,76 % (Kommersant).

Die Zentralbank geht in ihrer „mittelfristigen Prognose“ vom Juli davon aus, dass der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise im Dezember 2026 bei 6,0 bis 7,0 % liegen wird. Ende 2027 werde er das von der Zentralbank angestrebte Inflationsziel von 4,0 % erreichen.

Zentralbankpräsidentin Nabiullina zu den Gründen der „Leitzinspause“

Elwira Nabiullina kommentierte gleich am Anfang ihrer Stellungnahme zum Leitzinsentscheid die Beschleunigung der Inflation in Russland. Sie umriss die Gründe, warum die Zentralbank den Leitzins nicht weiter senkte so:

„Die Preissteigerungsrate war im Juli und August hoch. … Der beschleunigte Preisanstieg im Sommer war hauptsächlich auf die Lage am Kraftstoffmarkt zurückzuführen. Es handelt sich dabei zwar um einen einmaligen Faktor, er beeinflusst jedoch die Preise einer breiteren Palette von Waren und Dienstleistungen. Auch die Inflationserwartungen bleiben hoch. Die Zentralbank Russlands benötigt weitere Daten, um Ausmaß und Dauer dieser Effekte sowie deren Auswirkungen auf die Kerninflation zu beurteilen.

Darüber hinaus sind die fiskalpolitischen Parameter ein wichtiger Faktor für die Geldpolitik. Sie werden voraussichtlich bis Ende September aktualisiert.

All diese Faktoren haben dazu beigetragen, dass die Leitzinssenkung bei der heutigen Sitzung ausgesetzt wurde.“

Die „schärfste Passage“ in der Pressemitteilung der Zentralbank

Die Bedeutung der Aktualisierung der „fiskalpolitischen Parameter“ bei den derzeitigen Haushaltsberatungen in Regierung und Parlament für die Geldpolitik der Zentralbank wird auch in der Pressemitteilung der Zentralbank betont:

„Das Basisszenario der Zentralbank Russlands vom Juli geht von einem schrittweisen Rückgang des strukturellen Primärhaushaltsdefizits auf null bis 2029 aus. Die fiskalpolitischen Parameter, einschließlich des Pfades zur Rückkehr zu einem ausgeglichenen strukturellen Haushalt, werden in der Oktoberprognose detaillierter dargelegt, nachdem die Regierung der Staatsduma neue mittelfristige Haushaltsprognosen vorgelegt hat. Sollten diese Prognosen ein höheres strukturelles Primärhaushaltsdefizit voraussetzen, könnte eine restriktivere Geldpolitik als im Basisszenario vorgesehen erforderlich sein.“

Für Ben Aris ist dieser Hinweis auf die Möglichkeit einer restriktiveren Geldpolitik „die schärfste Passage“ der Mitteilung der Zentralbank. Er meint dazu in bne Intellinews:

„Anders ausgedrückt: Dem Finanzministerium wird im Vorfeld mitgeteilt, dass ein lockererer Haushalt durch einen höheren Leitzins bezahlt werden wird. Das ist von Bedeutung, da Russland im dritten Jahr in Folge mit hohen Realzinsen einen Kriegshaushalt führt und das BIP-Wachstum für 2026 voraussichtlich zwischen 0 % und 1 % liegen wird.“

Konfliktmöglichkeiten von Geld- und Finanzpolitik

russland.capital berichtet, wie sich Präsidentin Nabiullina in der Pressekonferenz zu den Wechselwirkungen von Geldpolitik und staatlicher Ausgabenpolitik äußerte (russland.ru-Video, ab Min. 31):

„Die deutlichste wirtschaftspolitische Botschaft richtete die Zentralbankchefin an den Staat. Unter den gegenwärtigen Bedingungen rücke jeder zusätzliche Rubel staatlich stimulierter Nachfrage eine Zinssenkung weiter in die Ferne. Nabiullina begründete das mit der hohen Auslastung der Wirtschaft, der Vollbeschäftigung und den weiterhin erhöhten Inflationserwartungen. Staatliche Unterstützung könne deshalb nicht unabhängig von der Geldpolitik betrachtet werden.

Als Gegenbeispiel nannte sie das Pandemiejahr 2020. Damals war die private Nachfrage eingebrochen; staatliche Hilfen konnten Deflation und anhaltende Arbeitslosigkeit verhindern. Heute sei die Ausgangslage umgekehrt.

Russland.capital sieht die Wirtschaftspolitik in einem Konflikt:

„Eine zusätzliche staatliche Förderung kann einzelnen Unternehmen oder Branchen helfen, zugleich aber über die höhere Nachfrage die allgemeinen Kreditkosten länger hoch halten.“

Gleichzeitig betont russland.capital:

„Nabiullinas Warnung betrifft ausdrücklich die Stimulierung der Nachfrage – sie ist kein pauschales Urteil über jede staatliche Investition.“

Nabiullina: Das „moderate Wachstum“ entspricht unserer Prognose

Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung der russischen Wirtschaft beschreibt die Zentralbankpräsidentin in ihrem Statement zusammengefasst so:

Die Wirtschaft dürfte im dritten Quartal 2026 weiterhin „moderat“ wachsen. Die Stimmung der Unternehmen und ihre Erwartungen hinsichtlich Produktion und Nachfrage haben sich laut jüngsten Umfragen insgesamt leicht verbessert.

Das Wachstum des Konsums verlangsamte sich im Juli etwas, blieb aber weiterhin hoch.

Die Investitionstätigkeit hat sich nach ihrer schwachen Entwicklung im ersten Quartal 2026 allmählich erholt. In einer Reihe von Branchen werden weiterhin Großprojekte umgesetzt, insbesondere in der chemischen Industrie, der Energiewirtschaft und im Bereich der Herstellung von Transportfahrzeugen.

Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt sich allmählich. Der Anteil der Unternehmen mit einem Mangel an Arbeitskräften sinkt. Das Wachstum der Löhne hat sich leicht verlangsamt, das Wachstum der Arbeitsproduktivität ist jedoch weiterhin deutlich niedriger. Für eine nachhaltige Abschwächung der Inflation muss sich die Kluft zwischen dem Wachstum der Arbeitsproduktivität und dem der Löhne weiter verringern. Ein beschleunigtes Wachstum der Arbeitsproduktivität wäre wünschenswert.

Insgesamt zeigen die Daten, dass das Wirtschaftswachstum im Einklang mit der Prognose der Zentralbank steht (Die Zentralbank erwartet 2026 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts zwischen 0 und einem Prozent).

IEF RAS: Im Juli wuchs Russlands BIP im Vorjahresvergleich um 0,9 %

Das „Institut für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften“ (IEF-RAS) erwartet in seiner in der letzten Woche veröffentlichten monatlichen „Kurzfristigen Analyse der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts“, dass das reale Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,1 % steigen wird.

Im Gesamtjahr 2026 werde die russische Wirtschaft gegenüber 2025 um 0,8 % wachsen.

Diese Prognose der monatlichen „Kurzfristigen Analyse der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts“ ist etwas höher als die Wachstumsprognose von 0,7 % für das Jahr 2026, die das IEF Anfang September in seinem „Quarterly Economic Forecast“ vorlegte.

Das jährliche Wachstum der russischen Wirtschaft im Juli 2026 schätzt das IEF in seiner „kurzfristigen Analyse“ auf real 0,9 % (siehe rechte blaue Säule in der folgenden Abbildung). Im Vergleich zum Vormonat Juni ist die gesamtwirtschaftliche Produktion im Juli laut dem Institut aber saisonbereinigt um 0,4 % gesunken. Das zeigt das Absinken des Indexes des realen Bruttoinlandsprodukts (schwarze Linie).

Schätzung der monatlichen Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts

schwarze Linie: Index des realen Bruttoinlandsprodukts, Jan. 2019=100

blaue Säulen: Schätzung der BIP-Veränderung zum Vorjahresmonat in Prozent

Grafik des Instituts für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften: Schätzung der monatlichen Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts Russlands, Index Januar 2019 = 100 und Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in Prozent

IEF RAS: Kurzfristige Analyse der BIP-Entwicklung; 11.09.26

Timothy Ash: Russlands Wirtschaft im Sommer 2025 – Bilanz und Perspektiven

Der englische Historiker Timothy Ash analysierte auf seinem Blog Anfang September welche Risiken der lange Krieg mit der Ukraine für die russische Wirtschaft mit sich bringt.

Ash betont zwar zunächst, dass sich die russische Wirtschaft nach Kriegsbeginn lange als unerwartet „widerstandsfähig“ erwiesen hat. Im Verlauf des Jahres 2025 sei sie jedoch in eine tiefe Krise geraten. Er verweist zusammengefasst auf folgende Verschlechterungen in der Entwicklung von Wirtschaftswachstum, Staatshaushalt und Leistungsbilanz:

Das reale BIP-Wachstum fiel 2025 auf lediglich 1 %. Dies war nicht nur auf die geringeren Einnahmen Russlands aus dem Export von fossilen Brennstoffen zurückzuführen, „sondern auch auf die restriktive Geldpolitik der Zentralbank zur Bekämpfung der hohen Inflation.“

Das Haushaltsdefizit schnellte 2025 wegen der Rüstungsausgaben von 8 bis 10 Prozent des BIP auf 2,6 % des BIP hoch. Im Verlauf des Jahres 2026 begann die Regierung, ein Jahresdefizit von fast 5 % des BIP zu prognostizieren.

Auch die Leistungsbilanz verschlechterte sich Ende 2025/Anfang 2026 deutlich. Ursachen waren neben den Sanktionen und den niedrigeren Weltmarktpreisen für die Exporte fossiler Brennstoffe die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien.

Die zweigeteilte russische Wirtschaft steckt „in einer tiefen Krise“

Ash unterstreicht, dass zwischen dem „militärisch-industriellen Komplex“ und „dem Rest“ der russischen Wirtschaft unterschieden werden muss:

Die Branchen der „Kriegswirtschaft“ werden durch enorme Staatsausgaben gestärkt und bevorzugt mit Ressourcen versorgt.

„Der Rest der Wirtschaft“ ist hingegen bei hoher Inflation, hohen Leitzinsen und einem angespannten Arbeitsmarkt in eine Rezession gestürzt. Kredite werden zunehmend notleidend. Es gibt eine steigende Zahl von Insolvenzen.

Auf längere Sicht kann Russland in ein „Horror-Szenario“ geraten

Der Anstieg der Ölpreise infolge des Iran-Krieges ist, so Ash, für Russland zwar „ein Geschenk des Himmels“. Die Wachstumsprognosen für Russland seien aber dennoch niedrig. Ash nennt für die schlechten Perspektiven der russischen Wirtschaft folgende Gründe:

Die Angriffe der Ukraine auf Ziele in Russland „zeigen Wirkung“.

Russland kann den Ukraine-Krieg in Konkurrenz mit den Hilfen Europas für die Ukraine außerdem langfristig schlichtweg nicht finanzieren.

Und auf längere Sicht hält Ash auch eine Umkehr zu wieder „deutlich niedrigeren Ölpreisen“ für möglich. Damit würde sich für Russland ein „Horror-Szenario“ ergeben: Die Ölpreise und Russlands Ölproduktion wären niedriger als bisher, während der Staatshaushalt gleichzeitig durch Militärausgaben in Höhe von 8 bis 10 % des BIP stark belastet würde.

Lesetipps

Deutsch-Russische Auslandshandelskammer

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Klaus Dormann

Autor bei ostwirtschaft.de. Berichtet über wirtschaftliche Entwicklungen in Russland und den GUS-Staaten.

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