Litauen hat Ende Dezember einen neuen Transitvertrag mit Russland unterzeichnet. Er hat eine Laufzeit von fünf Jahren und erlaubt den Transport von bis zu 10,5 Mio. Kubikmetern Gas pro Tag über litauische Pipelines in die russische Exklave Kaliningrad. Unterschrieben haben ihn der staatliche Betreiber des Gasleitungsnetzes Amber Grid und der russische staatliche Erdgaskonzern Gazprom.

Nach Angaben von Amber Grid beträgt der maximale Erlös der Litauer aus dem Transit im laufenden Jahr rund 30 Mio. Euro. Der alte Transitvertrag ist Ende 2025 ausgelaufen. Die jährlichen Transiterlöse der Litauer lagen bisher zwischen 13 Mio. und 20 Mio. Euro.


Dieser Beitrag erschien zuerst im exklusiven Newsletter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer

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