Banken aus einer Reihe von nichtwestlichen Ländern haben die Kontrollen ihrer russischen Kunden verschärft, nachdem die EU Russland zu Beginn des Monats auf ihre Geldwäsche-Liste gesetzt hat. Das erfuhr das Wirtschaftsportal RBC von Anwälten und Beratern, die auf internationale Geschäfte spezialisiert sind. Sie berichten von Problemen bei Überweisungen über einige Banken aus Serbien und Armenien. Außerdem sollen Banken in Tadschikistan, Kasachstan und Oman ihre Compliance-Prüfungen verschärft haben.
Vorsichtiger werden vor allem solche Banken aus den sogenannten freundlichen Ländern, die Geschäftsbeziehungen zu europäischen Finanzinstituten unterhalten und Euro-Transaktionen durchführen, erklärt Irina Sarkissowa, die beim Beratungsunternehmen Kept, dem einstigen KPMG in Russland, für grenzüberschreitende Zahlungen zuständig ist.
Quelle: Forbes (RU)
Dieser Beitrag erschien zuerst im exklusiven Newsletter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer

