Die Europäische Union senkt die Preisobergrenze für russisches Erdöl ab dem 1. Februar von 47,60 US-Dollar (ca. 40,70 Euro) auf 44,10 US-Dollar (ca.37,70 Euro) pro Barrel. Dies geht aus einem Beschluss des EU-Rates hervor. Die bisherige Preisobergrenze von 47,60 US-Dollar galt bis zum 31. Januar 2026.

Bereits im September 2025 hatte die EU die Ölpreisobergrenze von 60 US-Dollar (ca. 51,30 Euro) auf 47,60 US-Dollar pro Barrel gesenkt. Dieser Beschluss wurde im Juli im Rahmen des 18. Sanktionspakets verabschiedet.

Die Ölpreis-Obergrenze ist der Höchstpreis, zu dem Lieferungen in Drittländer zulässig sind. Die Obergrenze von 60 US-Dollar wurde Ende 2022 von den G7-Ländern, der EU und Australien eingeführt. Die G7 begründete ihre Entscheidung mit dem Ziel, die Versorgung von Ländern ohne Importverbot mit russischem Öl stabil zu halten und gleichzeitig Russlands Einnahmen zu begrenzen.


Dieser Beitrag erschien zuerst im exklusiven Newsletter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer

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