Rund 70% der iPhones gelangten 2025 über Grauimporte nach Russland, was Verstöße gegen Steuer- und Zollvorschriften mit sich bringt. Dies berichtet die Zeitung Izvestia unter Berufung auf einen Händler. Die Angaben habe auch ein Mitarbeiter eines Vertriebsunternehmens bestätigt, das bis 2022 den Großteil der Apple-Verkäufe in Russland abgewickelt habe, so das Blatt.
Der russische Mobilfunkanbieter MTS hat eine eigene Schätzung zum Import von Apple-Geräten veröffentlicht: Demnach entfallen 50% der Verkäufe auf inoffizielle Handelsplattformen, wodurch der Staatskasse Einnahmen von rund 30 Mrd. Rubel, 33 Mio. Euro, entgehen.
Die Händler importierten iPhones über die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), ohne Steuern und Zölle zu entrichten, erklärt Eldar Murtasin, Chefanalyst bei Mobile Research Group. Dadurch könnten sie die Smartphones weit unter Marktpreis anbieten.
Quellen: Izvestia, Frank Media (beide RU)
Dieser Beitrag erschien zuerst im exklusiven Newsletter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer

