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„Beinahe-Stagnation“: Im ersten Halbjahr wuchs Russlands BIP nur um 0,3 %
Russland · 03.08.2026

„Beinahe-Stagnation“: Im ersten Halbjahr wuchs Russlands BIP nur um 0,3 %

Rosstat-Daten zum ersten Halbjahr 2026: Russlands Bruttoinlandsprodukt wuchs nur um 0,3 %. Institute und Banken senken ihre Prognosen – der wiiw-Experte Vasily Astrov spricht von einer Stagnation.

Autor: Klaus Dormann


Russlands Statistikamt Rosstat hat am 29. Juli erste Daten für die Konjunkturentwicklung im gesamten ersten Halbjahr 2026 veröffentlicht. Das russische Wirtschaftsministerium schätzt auf dieser Basis, dass das reale Bruttoinlandsprodukt in der ersten Jahreshälfte im Vorjahresvergleich nur um 0,3 % gestiegen ist.

Angesichts dieses schwachen Anstieges werden viele Prognosen für das Wachstum der russischen Wirtschaft im Jahr 2026 weiter gesenkt. Vasily Astrov, Russland-Experte des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche, betonte in einem Podcast, die russische Wirtschaft stecke in einer „Stagnation“. Die Anfang Juli vom wiiw auf +0,6 Prozent gesenkte Prognose für das diesjährige Wachstum der russischen Wirtschaft würde er inzwischen wahrscheinlich „Richtung Null“ senken, so Astrov.

Das Institut für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften meint sogar, nur die Auswirkungen des Iran-Krieges würden Russland in diesem Jahr vor einer Rezession bewahren.

Die Chef-Volkswirtin der Börsenfirma FINAM, Olga Belenkaya, geht davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt 2026 nur um 0,3 bis 0,8 % steigen wird. Sie hat die Produktionsentwicklung der wichtigsten Wirtschaftszweige im ersten Halbjahr detailliert analysiert (siehe Tabelle am Schluss dieses Artikels).

Auch Zentralbank, Sberbank und VTB-Bank senkten ihre BIP-Prognosen

Das Wirtschaftsministerium prognostiziert seit Mitte Mai, dass sich das Wachstum der Wirtschaft im Gesamtjahr 2026 von 1,0 % auf nur noch 0,4 % abschwächen dürfte. Zuvor war die Regierung in ihrem Haushaltsplan vom Herbst 2025 noch davon ausgegangen, dass sich der BIP-Anstieg in diesem Jahr geringfügig auf 1,3 % beschleunigt.

Inzwischen hat auch die russische Zentralbank ihre Wachstumserwartungen für das Jahr 2026 in Richtung „Stagnation“ verschoben. Sie senkte bei ihrer Leitzinsentscheidung im Juli ihre Prognosespanne für den diesjährigen BIP-Anstieg auf 0,0 bis 1,0 %.

Große russische Staatsbanken schlossen sich diesem Trend an. Die Sberbank senkte ihre BIP-Prognose für 2026 von 0,5 bis 1,0 % auf 0,0 bis 0,5 % (Vedomosti). Die VTB-Bank verringerte ihre Prognose für das reale BIP-Wachstum von 1,0 % auf 0,6 % (1prime.ru).

Das Institut für Wirtschaftsprognosen der RAS erwartet weiterhin 0,7 % Wachstum

Das Institut für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften, IEF-RAS, bleibt in seiner Ende Juli veröffentlichten Prognose bei ähnlich niedrigen Wachstumserwartungen, die es bereits Anfang Juni veröffentlicht hat. Es geht davon aus, dass sich der Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts 2026 auf 0,7 % abschwächt und im nächsten Jahr mit 1,1 % kaum höher ist (GDP, erste Zeile der folgenden Tabelle).

IEF-RAS: Prognose der makroökonomischen Kennziffern Russlands 2026 bis 2029

IEF-RAS: Quarterly forecast of macroeconomic indicators of the Russian Federation, Auszug; 30.07.26

Träger des Wachstums im Jahr 2026 werden laut der Prognose der Verbrauch der Privaten Haushalte (+1,8%) und der Staatsverbrauch sein (+1,0%). Die Bruttoanlageinvestitionen werden hingegen sinken (-1,2%). Auch vom „Außenbeitrag“ ist kein Wachstumsimpuls zu erwarten. Die Ausfuhren steigen langsamer (+1,4%) als die Einfuhren (+3,3%).

IEF-RAS: Russland wird 2026 vom Iran-Krieg vor einer Rezession bewahrt

Das IEF stellt in der Zusammenfassung seiner Prognose folgende These heraus:

„Die Änderung der externen Rahmenbedingungen bewahrt den russischen Staatshaushalt vor Kürzungen und die russische Wirtschaft vor einer Rezession.“

Aus den Erläuterungen des Instituts zu dieser These ergibt sich: Mit der „Änderung der externen Rahmenbedingungen“ meint das Institut den Anstieg der Exportpreise für russische Rohstoffe und auch den Anstieg der Nachfrage nach russischen Rohstoffen infolge der Schließung der Straße von Hormus wegen des Iran-Krieges. Damit ist, so das Institut, höchstwahrscheinlich der Eintritt eines für die russische Wirtschaft „ungünstigen Szenarios“ verhindert worden. In diesem „ungünstigen Szenarios“ wäre die Regierung bereits im Jahr 2026 gezwungen gewesen, ihre Haushaltsausgaben aufgrund sinkender Öl- und Gaseinnahmen ziemlich stark zu verringern. Eine gleichzeitige „gesteuerte Abwertung“ des Rubel zur weiteren Steigerung der staatlichen Öl- und Gaseinnahmen hätte dies nicht verhindern können.

Das Institut erklärt:

„Das Wachstum der Exporterlöse und die Stabilisierung der Öl- und Gaseinnahmen ermöglichen es, die geplanten Defizitindikatoren in diesem Jahr zu erreichen, ohne die Haushaltsausgaben zu reduzieren und die Lösung des Problems des Haushaltsausgleichs auf 2027 zu verschieben.“

Das „Problem des Haushaltsausgleichs“ wird sich nach Einschätzung des Instituts also bald erneut stellen. Das Institut geht in seiner Prognose von einer Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus in der zweiten Jahreshälfte 2026 aus. Damit werde ein Rückgang der Exportpreise sowie eine Stagnation der Deviseneinnahmen aus Exporten in den Jahren 2027 bis 2029 verbunden sein.

Das Institut nimmt außerdem an, dass sich die Geldpolitik „schrittweise normalisiert“. Die Inflationsrate werde aufgrund einer allmählichen Rubelabwertung und eines über dem Wachstum der Konsumnachfrage liegenden Inflationsdrucks stetig über dem Zielwert der Zentralbank von 4 Prozent bleiben.

wiiw-Experte Astrov will seine Russland-Prognose „Richtung Null“ senken

Eine ganz ähnliche Entwicklung der Produktion der russischen Wirtschaft wie das Institut für Wirtschaftsprognosen der RAS hat bereits Anfang Juli das „Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, wiiw“ prognostiziert (siehe „Country Overview Russia“). Es senkte vor gut einem Monat seine Wachstumsprognose für 2026 um weitere 0,3 Prozentpunkte auf nur noch 0,6 % (IEF-Prognose: 0,7%). Im nächsten Jahr erwartet das wiiw ein Anziehen des Wachstums auf 1,3 % (IEF-Prognose: 1,1%).

Vasily Astrov, der Russland-Experte des wiiw, erklärte Ende Juli im Russland-Podcast der österreichischen Zeitung „Die Presse“ im Gespräch mit Eduard Steiner jedoch, dass er inzwischen seine Wachstumsprognose für Russland noch weiter senken würde (Minute 17:30).

Astrov betont in dem Gespräch zwar erneut, dass er die heutige Situation der russischen Wirtschaft nicht als eine „akute Krise“ bezeichnen würde. Bei einer akuten Krise handele es sich meistens um einen „Inflationssprung“, eine Währungsabwertung oder einen zweistelligen oder „einen großen“ BIP-Rückgang. Das alles, so Astrov, sehen wir in Russland derzeit nicht. Es handele sich eher um eine „Stagnation“. Heute würde er übrigens seine Prognose für das diesjährige Wachstum der russischen Wirtschaft noch niedriger ansetzen („wahrscheinlich Richtung Null“). „So oder so“ sei Russland in einer „Stagnation“.

Schätzung des VEB-Instituts: Im Juni wuchs das BIP

Das Forschungsinstitut der staatlichen Entwicklungsgesellschaft VEB hat auf der Basis der Rosstat-Zahlen berechnet, wie sich das reale Bruttoinlandsprodukt im Verlauf des ersten Halbjahres von Monat zu Monat saison- und kalenderbereinigt entwickelt hat. Im Juni 2026 wuchs das BIP laut seiner Schätzung gegenüber dem Vormonat Mai um 0,3 %.

Index des realen Bruttoinlandsprodukts,
saison- und kalenderbereinigt (Jan. 2014=100)

VEB-Institut: Index des realen Bruttoinlandsprodukts Russlands, saison- und kalenderbereinigt

VEB-Institut: Weltwirtschafts- und Marktausblick (24.–30. Juli 2026), 31.07.26

Zur Produktionsentwicklung in den Wirtschaftsbereichen stellt das VEB-Institut fest: Haupttreiber des Wachstums im Juni war der Bausektor. Auch der Güterverkehr, die Strom-, Gas- und Wasserversorgung sowie der Groß- und Einzelhandel entwickelten sich positiv. Bergbau, Verarbeitendes Gewerbe, Personenverkehr, Landwirtschaft, Gastronomie und Dienstleistungen verzeichneten hingegen im Juni einen Rückgang der Produktion gegenüber Mai.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 beschleunigte sich das BIP-Wachstum laut Schätzung des VEB-Instituts auf 1,2 %, etwas stärker als das Wirtschaftsministerium schätzt (+1,1 %; Interfax). Im zweiten Quartal 2026 stieg das BIP im Vorjahresvergleich um 0,9 %, so das VEB-Institut und auch das Ministerium. Zu beachten ist bei Vergleichen mit den jeweiligen Quartalen des Jahres 2025 die Wirkung des „Kalendereffekts“. Im zweiten Quartal 2026 gab es drei Arbeitstage mehr als im Vorjahresquartal. Im ersten Quartal 2026 war die Zahl der Arbeitstage hingegen um drei Tage geringer als ein Jahr zuvor.

BOFIT: „Leichte Erholung“ der Wirtschaft nach „schwachem Start“ ins Jahr 2026

Das Forschungsinstitut BOFIT der finnischen Zentralbank, das vor allem zur Entwicklung in den „emerging economies“ Russland und China forscht, erinnert in seinem jüngsten Wochenbericht „BOFIT Weekly“ daran, dass Russlands gesamtwirtschaftliche Produktion im ersten Quartal 2026 im Vorjahresvergleich um 0,2 % gesunken ist.

Gleichzeitig verweist das Institut darauf, dass die Produktion in den fünf wichtigsten Wirtschaftsbereichen im Zeitraum Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr laut Rosstat um 0,2 % gewachsen ist (s.a. Finmarket.ru). Dieser Anstieg in den fünf „Kernbereichen“ der Wirtschaft (Landwirtschaft, Industrieproduktion, Baugewerbe, Güterverkehr sowie Groß- und Einzelhandel) deutet nach Einschätzung von BOFIT darauf hin, dass sich die Produktion der Gesamtwirtschaft nach dem „schwachen Jahresbeginn“ „leicht erholt“ hat.

Tatsächlich ist das reale Bruttoinlandsprodukt ja nach Schätzung des Wirtschaftsministeriums im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % gewachsen (RBC). Wegen des Rückgangs im ersten Quartal um 0,2 % ergab sich für das gesamte erste Halbjahr laut dem Ministerium aber nur ein BIP-Anstieg um 0,3 %.

Das Wachstum im ersten Halbjahr wurde vor allem von der Industrie getragen

BOFIT kommentiert in seinem Wochenbericht die Rosstat-Daten für das gesamte erste Halbjahr 2026 unter anderem so:

Das Wachstum in den ersten sechs Monaten wurde vor allem von der Industrieproduktion getragen. Sie stieg insgesamt um 0,4 % (Finmarket.ru). Der Anstieg basierte fast ausschließlich auf der Steigerung der Produktion von Rüstungsprodukten im „Verarbeitenden Gewerbe“.

Hierbei stiegen:

Die Produktion in anderen Bereichen des „Verarbeitenden Gewerbes“ sowie im Bergbau ging im ersten Halbjahr leicht zurück.

Der Anstieg der Industrieproduktion flaute in den letzten Jahren ab

Die folgende BOFIT-Abbildung zeigt die monatliche Entwicklung der gesamten Industrieproduktion und ihrer beiden größten Teilbereiche. Das sind der Bereich „Bergbau und Förderung von Rohstoffen“ („Mining & quarrying“) sowie der Bereich „Verarbeitendes Gewerbe“ („Manufacturing“).

Das Wachstum der Industrie hat sich verlangsamt
Veränderungen der Produktion zum Vorjahresmonat in % in der Industrie insgesamt, im Bereich „Bergbau, Förderung von Rohstoffen“ und im „Verarbeitenden Gewerbe“

BOFIT: Entwicklung der russischen Industrieproduktion, Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe

BOFIT, Bank of Finland: BOFIT Weekly, 30.07.26

Insgesamt stieg die Industrieproduktion im Juni 2026 im Vergleich zum Juni 2025 um 0,6% (mittlere dunkelblaue Linie). Dabei sank die Produktion im Bereich „Bergbau, Förderung von Rohstoffen“ erneut (-2,4%; untere grüne Linie). Die Produktion im „Verarbeitenden Gewerbe“ stieg hingegen im Juni im Vorjahresvergleich um 2,6 % (obere schwarze Linie).

BOFIT weist darauf hin, dass sich die durch die Drohnenangriffe der Ukraine verursachten Produktionsausfälle insbesondere im Rückgang der „Produktion von Koks- und Erdölprodukten“ zeigen. Hier sank die Produktion im Juni gegenüber dem Vormonat Mai um rund 12 %. Sie lag 22 % unter dem vor einem Jahr im Juni 2025 erreichten Niveau.

Kräftige Beiträge zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum im ersten Halbjahr leisteten, so BOFIT, auch die deutlich höheren realen Umsätze im Einzelhandel (+5,4 %) und im Hotel- und Gaststättengewerbe (+6,1 %). Die Wachstumsrate der übrigen privaten Dienstleistungen (+2,6 %) verlangsamte sich jedoch leicht.

Die Entwicklung der wichtigsten Branchen im Überblick

Die Chefvolkswirtin des Börsenunternehmens FINAM, Olga Belenkaya, hat wieder detailliert zusammengestellt, wie sich die wichtigsten Wirtschaftszweige im letzten Monat und seit Jahresbeginn 2026 entwickelt haben. Die folgende Tabelle bietet außerdem die Möglichkeit zu einem Vergleich mit der Konjunkturlage vor einem Jahr im Juni 2025.

Konjunkturindikatoren Juni 2026 im Vergleich mit Juni 2025
Veränderungen gegenüber Vorjahr im Juni 2026 und im ersten Halbjahr 2026 in %

  Juni 2026/
Juni 2025
Juni 2025/
Juni 2024
Jan.–Juni 2026/
Jan.–Juni 2025
Jan.–Juni 2025/
Jan.–Juni 2024
Industrieproduktion insgesamt 0,6 2,1 0,4 0,8
Bergbau -2,4 -1,1 -0,5 -2,8
Verarbeitendes Gewerbe 2,6 4,5 0,7 3,7
Großhandel 2,7 -2,9 1,0 -3,5
Transportgewerbe, Frachtumschlag 1,9 1,5 -0,6 -0,3
Bauproduktion 3,5 0,0 -5,0 3,5
Landwirtschaftliche Produktion -2,9 1,5 -0,8 1,1
Einzelhandel/Dienstleistungen, reale Umsätze 6,0   4,8  
Einzelhandel insgesamt 7,3 3,4 5,4 3,1
Einzelhandel mit Lebensmitteln 4,6 2,2 3,1 2,2
Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln 9,8 4,6 7,6 3,8
Kostenpflichtige Dienstleistungen 1,7 3,3 2,6 3,1
Gastgewerbe 6,5   6,4  

Lohneinkommen, nominal und real

  Mai 2026/
Mai 2025
Mai 2025/
Mai 2024
Jan.–Mai 2026/
Jan.–Mai 2025
Jan.–Mai 2025/
Jan.–Mai 2024
Durchschnittl. Nominallohn 10,1 14,5 13,3 14,3
Durchschnittl. Reallohn 4,5 4,2 7,2 3,8

Quelle: Olga Belenkaya; Finam.ru: Ergebnisse Juni und erstes Halbjahr 2026; 30.07.26

Olga Belenkaya: „Die Nachhaltigkeit des Konsumwachstums ist ungewiss“

Belenkaya nimmt in ihrer Analyse unter anderem die Entwicklung des Konsums unter die Lupe. Sie stellt fest:

Laut dem Wirtschaftsministerium stieg der reale Gesamtumsatz des Einzelhandels, der Dienstleistungen für die Bevölkerung und der Gastronomie im Juni 2026 im Vorjahresvergleich um 6,0 %. Im ersten Halbjahr 2026 betrug das Wachstum dieser Konsumaktivitäten 4,8 % gegenüber dem Vorjahr (+6,0 % im zweiten Quartal 2026).

Das jährliche Wachstum des gesamten Einzelhandelsumsatzes verlangsamte sich im Juni im Vergleich mit dem Wachstum im Mai leicht und erreichte 7,3 %. Dabei stieg der Umsatz mit Lebensmitteln um 4,6 %, während der Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln rund doppelt so stark um 9,8 % gegenüber dem Vorjahr zunahm.

Zu diesen starken Wachstumsraten meint Belenkaya aber: „Die Nachhaltigkeit dieses Konsumwachstums ist ungewiss.“ Sie weist darauf hin, dass sich das Wachstum der Löhne verlangsamt hat.

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Klaus Dormann

Autor bei ostwirtschaft.de. Berichtet über wirtschaftliche Entwicklungen in Russland und den GUS-Staaten.

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