Autor: Klaus Dormann
Im ersten Quartal 2026 war die gesamtwirtschaftliche Produktion Russlands laut dem russischen Wirtschaftsministerium 0,3 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Angesichts der schwachen Produktionsentwicklung am Jahresanfang senkte das „Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche“ (wiiw) seine Prognose für das diesjährige Wachstum der russischen Wirtschaft jetzt von 1,2 Prozent auf nur noch 0,9 Prozent. Damit wäre es noch etwas niedriger als 2025. Im letzten Jahr schwächte sich das Wachstum von 4,9 auf 1,0 Prozent ab. 2027 erwartet das wiiw aber weiterhin eine Beschleunigung des Wachstums auf 1,5 Prozent.
Rutscht Russland jetzt sogar in eine „Rezession“?
Neben dem wiiw senkten weitere Institute und Banken ihre Prognosen für das diesjährige Wachstum der russischen Wirtschaft. Das Moskauer „Zentrum für makroökonomische Analyse und kurzfristige Prognosen (CMASF)“ hat seine monatlich aktualisierte Wachstumsprognose für 2026 Ende April fast halbiert. Es erwartet in diesem Jahr jetzt nur noch einen BIP-Anstieg von 0,5 bis 0,7 Prozent. Im März hatte es noch ein Wirtschaftswachstum von 0,9 bis 1,3 Prozent für 2026 prognostiziert (The Moscow Times). Die Sberbank rechnet für 2026 inzwischen nur noch mit einem realen BIP-Wachstum von 0,5 bis 1 Prozent. Die bisherige Prognosespanne der größten russischen Bank reichte von 1,0 bis 1,5 Prozent (russland.capital).
Für einige Analysten ist die russische Wirtschaft angesichts des Rückgangs der Produktion im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 0,3 Prozent bereits in einer „Rezession“ berichtet globalmsk.ru. Nikita Maslennikow, ein führender Experte des „Zentrums für politische Technologien“, widerspricht dieser Einschätzung im Interview mit globalmsk.ru jedoch. Nach seiner Meinung dürfte Russland im zweiten Quartal keinen weiteren Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts verzeichnen, da „externe Faktoren“ im zweiten Quartal eine stärkere Rolle spielen werden als bisher. Der Anstieg der Energiepreise aufgrund des Konflikts im Nahen Osten habe zu zusätzlichen Öl- und Gaseinnahmen geführt. Sie würden ab Mitte April in den Bundeshaushalt fließen.
Zur aktuellen Entwicklung der Wirtschaft betont Maslennikow, dass der Anstieg der Produktion in der Industrie um insgesamt 2,3 Prozent im ersten Quartal 2026 ausschließlich auf den Anstieg der Produktion in der „Verteidigungsindustrie“ zurückzuführen sei. Die Produktion der zivilen Branchen der Industrie sei 0,6 Prozent niedriger als im Vorjahr gewesen.
Zur Erholung der Konsumnachfrage auf dem Binnenmarkt merkt er an, dass sich der Preisentwicklung nach dem Anstieg im Januar und Februar im März etwas stabilisiert habe. Das habe die Nachfrage der Verbraucher leicht erhöht.
wiiw: „Stagnation in Russland trotz Geldsegens durch Iran-Krieg“
So überschreibt das „Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche“ (wiiw) das Russland-Kapitel in der Pressemitteilung zu seiner Ende April veröffentlichten „Frühjahrsprognose“ für 23 Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Eine „Stagnation“ ohne jegliches Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktion erwartet das Institut in Russland 2026 jedoch nicht. Es senkt seine BIP-Prognose für das laufende Jahr lediglich um 0,3 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent.
Für Russlands Budget kommt der Geldsegen „genau zum richtigen Zeitpunkt“
Das Wiener Institut geht in seiner Pressemitteilung davon aus, dass vor allem die Entwicklung des russischen Staatshaushalts von den gestiegenen Energiepreisen begünstigt werden wird:
„Moskau bescheren die gestiegenen Preise für Öl- und Gas durch die Schließung der Straße von Hormus unerwartete Zusatzeinnahmen. Aus Russlands Sicht kommen diese genau zum richtigen Zeitpunkt, da sie die angespannte Budgetsituation entschärfen. Vergangenes Jahr betrug das Budgetdefizit 3,9 Prozent des BIP – für russische Verhältnisse ein recht hoher Wert. Bis zum Beginn des Krieges gegen den Iran hatte es so ausgesehen, als ob das russische Budgetdefizit heuer aus dem Ruder laufen könnte, weshalb die Regierung mit Ausnahme der Militär- und Sozialausgaben Kürzungen im Umfang von 10 Prozent erwogen hatte.“
„Der Iran-Krieg stabilisiert das russische Budget. Je länger er dauert und je länger die Ölpreise hoch bleiben oder noch weiter steigen, desto positiver werden die Auswirkungen für Russland sein, schließlich fließen von jedem US-Dollar, um den der Rohölpreis steigt, 58 Cent in den russischen Staatshaushalt“, sagt Vasily Astrov, Russland-Experte des wiiw.
Russlands BIP-Wachstum profitiert „nur marginal“ von höheren Energiepreisen
Die Entwicklung der Produktion der russischen Wirtschaft dürfte, so die Pressemitteilung, von den höheren Energiepreisen aber „nur marginal profitieren“. Die höheren Einnahmen würden nämlich nicht in zusätzliche Ausgaben fließen, sondern seien für eine geringere Schuldenaufnahme durch den Staat und den Abbau von Verbindlichkeiten der Energieunternehmen vorgesehen.
Als Ursachen für die Wachstumsschwäche der russischen Wirtschaft stellt Vasily Astrov vor allem „die immer noch hohen Leitzinsen“, zu geringe Investitionen in neue Produktionskapazitäten und den Arbeitskräftemangel heraus. Daran würden die hohen Energiepreise durch den Iran-Krieg nur wenig ändern. Astrov hebt die politischen Auswirkungen der höheren Energiepreise hervor:
„Zweifellos hilft der Iran-Krieg Präsident Putin dabei, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine fortzusetzen, da er ihm zusätzliche Einnahmen und größeren politischen Spielraum verschafft.“
Russland sinkt bis 2027 fast ans Ende der Wachstumsrangliste des wiiw
Die Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche umfasst insgesamt 23 Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa einschließlich der Türkei (siehe Tabelle am Ende der Pressemitteilung des wiiw).
In der folgenden Abbildung sind diese Länder dunkelgrau markiert. Die Abbildung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum in diesen Ländern laut dem wiiw im Durchschnitt von 2,3 Prozent im Jahr 2025 auf 2,1 Prozent im Jahr 2026 sinken wird.

Kronenzeitung: Osteuropa wächst weiter stärker als die Eurozone, 29.04.26
Die beiden folgenden „Ranglisten“ für die Wachstumsraten in den Jahren 2026 und 2027 erfassen 12 der insgesamt 23 Länder. Das stärkste Wachstum in den ausgewählten 12 Ländern erwartet das wiiw in den Jahren 2026 und 2027 in der Türkei (2026: 3,7 Prozent; 2027: 4,1 Prozent). Spitzenreiter beim Wachstum unter den ausgewählten östlichen EU-Mitgliedern (blaue Balken) wird 2026 Polen mit 3,6 Prozent sein. 2027 dürfte Kroatien (2,7 Prozent) noch etwas stärker wachsen als Polen (2,6 Prozent).

Kronenzeitung: Osteuropa wächst weiter stärker als die Eurozone, 29.04.26
Ungarns Wirtschaft wird 2026 um 1,6 Prozent wachsen, im nächsten Jahr um 1,8 Prozent.
Am Ende der obigen Rangliste für das Jahr 2026 liegen die EU-Staaten Rumänien und Slowakei. Ihr Wachstum ist 2026 mit jeweils 0,5 Prozent voraussichtlich noch geringer als Russlands Wachstum (0,9 Prozent).
2027 wird Russland dann ans Ende der Rangliste der ausgewählten 12 Länder rutschen – obwohl das wiiw erwartet, dass sich Russlands Wachstum 2027 auf 1,5 Prozent beschleunigt. Die vollständige Tabelle der Prognosen für alle 23 Länder in der Pressemitteilung des wiiw zeigt, dass das Institut 2027 nur in Weißrussland ein noch etwas schwächeres Wirtschaftswachstum erwartet (1,4 Prozent) als in Russland (1,5 Prozent).
wiiw „Länder-Überblick“: Russlands Wachstum steigt bis 2028 auf 1,8 Prozent
In seinem „Country Overview“ für Russland stellt das wiiw für 2026 fest:
Die durch die hohen Energiepreise infolge des Nahostkriegs generierten Mehreinnahmen haben dem angeschlagenen Staatshaushalt eine dringend benötigte Entlastung verschafft.
Sie dürften sich zudem leicht positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirken, das Anfang 2026 ins Negative gerutscht ist.
Im Basisszenario wird für dieses Jahr ein reales BIP-Wachstum von 0,9 Prozent prognostiziert, gefolgt von einer Beschleunigung in den Jahren 2027 und 2028 aufgrund der erwarteten Lockerung der Geldpolitik.
Sollten die globalen Energiepreise längerfristig hoch bleiben oder weiter steigen, wird das BIP-Wachstum höher ausfallen, allerdings wird sich dann auch die Inflation beschleunigen.“
Im Vergleich zu seiner „Winterprognose“ vom Januar senkte das wiiw jetzt seine Prognose für das diesjährige Wachtum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,2 auf 0,9 Prozent. Seine Wachstumsprognose für 2027 behielt es bei: Es rechnet im nächsten Jahr weiterhin mit einer Beschleunigung des Wachstumes auf 1,5 Prozent. Seine Wachstumsprognose für 2028 hob das wiiw von 1,5 auf 1,8 Prozent an.
Länder-Überblick Russland des wiiw

wiiw: Country Overview Russia, 29.04.26
Die Leistungsbilanzüberschüsse werden viel höher als bisher erwartet
Seine Prognosen für Russlands Überschüsse in der Leistungsbilanz hat das wiiw angesichts der aktuellen starken Steigerungen der Energie- und Rohstoffpreise kräftig erhöht. 2026 wird der Überschuss in der Leistungsbilanz 5,6 Prozent des Bruttoinlandsproukts erreichen (bisherige Prognose: 1,1 Prozent des BIP). Laut der neuen Prognosen werden die Leistungsbilanzüberschüsse in den Jahren 2027 (2,5 Prozent des BIP) und 2028 (2,8 Prozent des BIP) rund doppelt so hoch sein wie das wiiw bisher erwartete.
Konjunktur im ersten Quartal 2026: Russlands BIP sank um 0,3 Prozent
Im März 2026 stieg Russlands gesamtwirtschaftliche Produktion laut dem russischen Wirtschaftsministerium im Vorjahresvergleich zwar um 1,8 Prozent. Die jährlichen BIP-Rückgänge im Januar (-1,8 Prozent) und Februar (-1,1 Prozent) glich der Anstieg im März aber nicht ganz aus. Im ersten Quartal war das BIP 0,3 Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Monatliche Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts
Veränderungen gegenüber Vorjahresmonat in Prozent

Alfa Bank.ru; Arseniy Anatolyev: The recovery of economic activity exceeded expectations. 30.04.26
Saisonbereinigt stieg das reale Bruttoinlandsprodukt im März gegenüber Februar laut ersten Berechnungen des Wirtschaftsministeriums um 1,4 Prozent, nachdem es im Februar gegenüber Januar bereits um 0,3 Prozent angezogen hatte.
Die Industrieproduktion war im ersten Quartal kaum höher als im Vorjahr
Im März 2026 war Russlands Industrieproduktion zwar 2,3 Prozent höher als vor einem Jahr. Im ersten Quartal 2026 stieg sie im Vorjahresvergleich aber nur um 0,3 Prozent. Im Januar und Februar 2026 ist die Industrieproduktion im Vergleich zum Vorjahresmonat noch gesunken.
Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen sank laut dem „Russia Chartbook“ der Kyiv School of Economics“ von ihrem Ende 2024 erreichten historischen Höchststand bis zum ersten Quartal 2026 auf 77,5 Prozent. Zu den Ursachen für den Rückgang zählen laut dem Institut der Mangel an Arbeitskräften und die hohen Kreditkosten.

Kyiv School of Economics Institute: Russia Chartbook, 30.04.26
Im Vergleich zum Vormonat stieg die Industrieproduktion im März laut Schätzungen von Rosstat saison- und kalenderbereinigt erneut um 0,3 Prozent.
Der Bergbau verzeichnete im März 2026 weiterhin ein moderates Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat (+1,0 Prozent). Der Anstieg der Bergbauproduktion im ersten Quartal 2026 betrug +0,8 Prozent. Der Bergbau war damit ein „Treiber“ für das insgesamt schwache Wachstum der Industrieproduktion von 0,3 Prozent.
Im „Verarbeitenden Gewerbe“ stieg die Produktion im März zwar um 3,0 Prozent im Jahresvergleich. Dabei wuchs die Produktion in den“ „rüstungsnahen“ Industriezweigen kräftig weiter („Produktion von sonstigen Transportmitteln“, „Pharmazeutische Produktion“, „Produktion von Computern, elektronischen und optischen Erzeugnissen“). In vielen „zivilen“ Branchen sank die Produktion aber. Im ersten Quartal 2026 war die Produktion im „Verarbeitenden Gewerbe“ insgesamt noch 0,7 Prozent niedriger als vor einem Jahr.
Die Produktion von Großhandel, Transportgewerbe und Bau sank im ersten Quartal
Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 sank im ersten Quartal 2026 auch die Produktion im Großhandel (-0,5 Prozent), im Transportgewerbe (-3,4 Prozent) und im Baugewerbe (-10,0 Prozent). Die landwirtschaftliche Produktion war im ersten Quartal 2026 nur geringfügig höher als vor einem Jahr (+0,2 Prozent).
Konjunkturindikatoren März 2026 und erstes Quartal 2026
Veränderungen gegenüber Vorjahr in %

Finam.ru; Olga Belenkaya: Leicht negative Dynamik mit einer Erholung im März, Konjunktur im März und im ersten Quartal, 30. 04. 26
Der Konsumbereich gab kräftige Wachstumsimpule – bei deutlich höheren Löhnen
Der reale Einzelhandelsumsatz erhöhte sich im März um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut dem Wirtschaftsministerium war der Hauptgrund für den Anstieg das Wachstum der Verkäufe von Pkw (+42,1 Prozent), von Arzneimitteln (+14,0 Prozent) und von Bekleidung (+8,8 Prozent).
Im ersten Quartal 2026 stieg der Einzelhandelsumsatz im Vergleich zum Vorjahr real insgesamt um 3,6 Prozent. Dabei wuchs der Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln deutlich stärker (+5,2 Prozent) als der Umsatz mit Lebensmitteln (+1,9 Prozent).
Der reale Umsatz im Dienstleistungsbereich erhöhte sich im ersten Quartal mit + 3,3 Prozent ähnlich stark wie der Einzelhandelsumsatz.
Olga Belenkaya merkt zur Entwicklung im Einzelhandel an, dass Rosstat seine Daten deutlich nach oben revidierte. Sie weist außerdem darauf hin, dass SberIndex-Daten und aktuelle Daten der russischen Zentralbank zur Entwicklung des Konsumbereichs weniger positiv als die Rosstat-Daten ausfielen.
Die Löhne stiegen im Januar und Februar weiterhin kräftig. Im Februar waren die Durchschnittslöhne den zweiten Monat in Folge nominal um rund 15 Prozent und real um 8,6 Prozent höher im Vergleich zum Vorjahr.
Monatliche Entwicklung der Nominal- und Reallöhne
Veränderungen gegenüber Vorjahresmonat in Prozent

Alfa Bank.ru; Arseniy Anatolyev: The recovery of economic activity exceeded expectations. 30.04.26
Laut Belenkaya war die Lohnentwicklung in den Branchen jedoch sehr unterschiedlich. Viele Branchen verzeichneten deutlich niedrigere Steigerungen als der nationale Durchschnitt.
Lesetipps:
„Die Presse“-Podcast zur russischen Wirtschaft:
- Angst im Kreml: Sind die Russen bereit, Putin aus dem Amt zu jagen? Eduard Steiner und Vasily Astrov (wiiw) im Gespräch mit Prof. Gerhard Mangott (Universität Innsbruck), 30.04.26;
- Preisschock bei Öl und Gas. Wird Europa bald wieder in Russland einkaufen müssen? Eduard Steiner und Vasily Astrov (wiiw) im Gespräch mit dem internationalen Energieberater Johannes Benigni, 15.04.26
Frühjahrsprognosen des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche, wiiw:
- Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche; wiiw:
Pressemitteilung: Andreas Knapp: Spring forecast: Eastern Europe weathering the Iran shock for now, 29.04.26; Press Releases: English; German
wiiw Forecast Report No. Spring 2026, April 2026: Growth model adapting under pressure; 141 pages; Executive summary by Richard Grieveson, 29.04.26;
wiiw in the press; - bne Intellinews, Clare Nuttall: Iran-linked shock’s impact on Emerging Europe seen milder than 2022 crisis, says wiiw economist, 01.05.26, bne Intellinews, Clare Nuttall: Emerging Europe weathers Iran war shock, but risks mount, wiiw says, 29.04.26
- news ORF.at: Osteuropas Wirtschaft im Umbruch. Die Länder Zentral- und Osteuropas (CEE) zeigen sich laut einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) bisher widerstandsfähiger als die Euro-Zone. 29.04.26
Wirtschaftsentwicklung insgesamt:
- russland.capital: Kreml räumt Rückgangstendenz in Russlands Wirtschaft ein, 02.05.26
- The Moscow Times: Russian Growth Outlook Darkens as Ukraine Hits Oil Infrastructure, May 01, 2026
- Globalmsk.ru: The Ministry of Economic Development summarized the economic results for the first quarter of 2026, 01.05.26
- Alfa Bank.ru; Arseniy Anatolyev: The recovery of economic activity exceeded expectations. Alfa-Bank analysts comment on the latest macroeconomic statistics, 30.04.26
- Kyiv School of Economics Institute: Russia Chartbook by KSE Institute – Oil Export Revenues Surge due to Iran War; Revenues Set to Improve but Budget Situation Would Only Normalize with Long Conflict, 30.04.26
- Politkom.ru; Marina Voitenko; Wochenbericht: Leitzinsentscheid im Kontext der Risiken, 30.04.26
- russland.capital: Nabiullina weist Vorwurf der Wachstumsbremse zurück; 29.4.26
- Joe Blogs, Video: 50 Day Disaster. For the past 50 days, the price of Brent crude oil has remained above $90 per barrel — and history shows that doesn’t happen very often, 28.04.26
- Al Jazeera English, Explainer-Video: War on Iran: How the Strait of Hormuz crisis boosts Russia’s economic leverage, 26.04.26
- Finam.ru; Olga Belenkaya: Leicht negative Dynamik mit einer Erholung im März, Konjunktur im März und im ersten Quartal, 30.04.26; Finam.ru; Olga Belenkaya: The effects of one-off factors on the economy should weaken in the second quarter, 27.04.26
- RBC.ru: Russia’s GDP fell by 0.3% in the first quarter, 29.04.26.
- MK.ru; Natalia Trushina: Economist Frumina: „High oil prices do not automatically mean improved welfare for citizens.“ MK spoke with Svetlana Frumina, head of the Plekhanov Russian University of Economics, to find out what factors led to Russia’s decline in GDP and how the surge in oil prices due to the Middle East conflict will impact it, 26.04.26
- BR24, Judith Schacht: Russlands Wirtschaft unter Druck: Putin räumt Schwäche ein, 26.04.26
- Fortune, Jason Ma: Russia’s economy minister admits ‘reserves have largely been used up’ while communist lawmaker warns of 1917-style revolution as GDP shrinks, 25.04.26
- FR.de; Marcus Giebel: Putin entgleitet Russlands Wirtschaft – viele Branchen in Not, 24.04.26
- Ntv.de; André Ballin, dpa: Minus statt Wachstum. Russlands Kriegswirtschaft schrumpft unerwartet stark, 24.04.26; MSN.com, dpa: Russland droht andauernde Wirtschaftsflaute, 24.04.26
- MSN.com; The New Voice of Ukraine: Steigende Ölpreise werden Russlands schwächelnde Wirtschaft nicht vor einer Rezession retten – Bloomberg, 22.04.26
- Finam.ru; Alexey Primak, Experte am Institut für Finanz- und Investitionstechnologien: Die Investitionen schrumpfen – und wir tun so, als wäre alles normal? 22.04.26
- Kommersant; Artem Chugunov: Im März steigerte die Industrie die Produktion, 23.04.26
- Finmarket.ru: Die Industrieproduktion in Russland stieg im März um 2,3 %, 22.04.26
- The Moscow Times: Russian Companies Freeze Hiring as Demand Cools, Central Bank Says, 21.04.26
- Finam.ru: Nachbesprechung von Natalia Asedova: Arbeitskräftemangel: Welche Risiken bestehen für die russische Wirtschaft? 21.04.26
- Merkur.de; Nils Thomas Hinsberger: Putins Krise: Russlands Wirtschaft weiter in Gefahr – trotz steigender Ölpreise, 20.04.26
- ndtv.com; Prateek Shukla: Oil Revenue vs Ukraine War Bills: Is Russia Hiding Economic Stress? The non-oil deficit remains deeply negative. This means Russia still relies heavily on energy exports to balance books, 23.04.26
- The Spectator; Alexander Kolyandr, Centre for European Policy Analysis: Is Russia’s economy really on its last legs? The head of Swedish military intelligence,Thomas Nilsson, told the Financial Times this week that Russia’s economy is far weaker than it appears, that the Kremlin systematically manipulates its statistics. One need not be a Kremlin agent to find this less than convincing. 21.04.26; inosmi.ru: Der Zusammenbruch der russischen Wirtschaft: Fakt oder Fiktion? The Spectator: Der Westen übertreibt Russlands Schwäche maßlos; Originalartikel; 22.04.26; Euro News; Emma De Ruiter & Dimitri Kavalerov: Russia faked economic data to appear more resilient to its war and sanctions, intel report says, 21.04.26; Business Insider Deutschland: Russlands Wirtschaft steuert auf „eine finanzielle Katastrophe“ zu, laut schwedischem Militärgeheimdienst, 20.04.26
Finanzpolitik; Staatshaushalt und Ölpreise:
- bne IntelliNews, Ben Aris: Russia’s economy is cracking — but so is everyone else’s. The war in Ukraine has pushed Moscow’s finances to the brink. A comparison of debt, deficits and debt-servicing costs reveals that several of Russia’s critics are in comparably troubled fiscal shape, 27.04.26
- Alfa Bank: The Ministry of Finance will resume foreign exchange transactions in May, 23.04.26
- Finam.ru: Laut Siluanov stabilisieren sich die Inflationsprozesse in der russischen Wirtschaft, 18.04.26
- BondGuide; Alexander Kolyandr und Alexandra Prokopenko (THE BELL): Russland verliert keine Zeit beim hohem Ölpreis: aber die Ausgaben laufen den Einnahmen trotzdem davon, 17.04.26
- Focus.de; Lars-Eric Nievelstein: Russlands Haushalts-Defizit reißt Jahresziel nach nur drei Monaten. Russlands Wirtschaft steht unter Druck. Die Einnahmen schwächeln enorm. 17.04.26
- Re:Russia: Oleg Vyugin: Expertise: A Cancelled Manoeuvre: The Challenges Facing Economic and Fiscal Policy in 2026, 16.04.26


