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Russlands Weizenexport bricht ein
Russland · 01.09.2025

Russlands Weizenexport bricht ein

Außerdem sinkt die Nachfrage des wichtigsten Abnehmers des russischen Weizens, Ägypten.

Die russischen Weizenexporte sind zu Beginn der neuen Saison um mehr als ein Drittel im Jahresvergleich eingebrochen.

Das Transportunternehmen Rusagrotrans schätzt die Exporte im Juli und im August auf insgesamt 5,33 Mio. Tonnen, was 37,5% unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Schätzung des Branchendienstes SovEcon beläuft sich auf 5 bis 6 Mio. Tonnen.

Damit setzt sich die Exportflaute aus der zweiten Hälfte der vergangenen Agrarsaison fort. Für die Produzenten lohnen sich die Exporte angesichts niedriger Weltmarktpreise und hoher Logistikkosten nicht, erklären Experten. Außerdem sinkt die Nachfrage des wichtigsten Abnehmers des russischen Weizens, Ägypten. Laut Rusagrotrans gingen im Juli 20% der russischen Weizenexporte an das nordafrikanische Land. Es folgten die Türkei (13%), Saudi-Arabien (8%), Sudan (7,6%) und Nigeria (5%). 

Quelle: Kommersant (RU)


Diese Meldung erschien zuerst im exklusiven Newsletter „Morgentelegramm“ der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer

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