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Slowakische Inflation sinkt auf niedrigsten Stand 2025
Mitteleuropa · 17.05.2025

Slowakische Inflation sinkt auf niedrigsten Stand 2025

Inflation in der Slowakei stieg im April im Jahresvergleich um 3,7%.

Die slowakische Inflation stieg im April im Jahresvergleich um 3,7% und im Monatsvergleich um 0,1% ( Grafik ). Sie fielen damit auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr und lagen unter dem Vorjahresniveau von 4% im März.

„Die Inflation im Jahresvergleich wurde durch höhere Preise für Gastronomie, Lebensmittel und Körperpflegedienstleistungen beeinflusst. Die Verlangsamung der Inflation wurde durch deutlich niedrigere Preise für Kraftstoffe, Kraftfahrzeuge und pharmazeutische Produkte unterstützt“, heißt es in dem Bericht des Statistischen Amtes der Slowakischen Republik.  

„Die Entwicklung wurde durch niedrigere Preise für alkoholische Getränke und Kraftstoffe im Monatsvergleich positiv beeinflusst“, stellten die Statistiker außerdem fest.  

In den wichtigen Bereichen Wohnen und Energie stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 2,5%, während die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke um 3,6% stiegen. In Restaurants und Hotels stiegen die Preise um 8,9%, während sie bei sonstigen Waren und Dienstleistungen um 5,9% stiegen. Lediglich im Transportbereich gab es einen Rückgang von 1,6%.

Im Monatsvergleich stiegen die Energiepreise für Wohngebäude um 0,25 Prozent, ebenso wie die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke. Die Preise in Restaurants und Hotels stiegen um 0,6 Prozent, die Transportpreise sanken um 0,3 Prozent, die Kraftstoffpreise um 1,4 Prozent.

Von der slowakischen Nachrichtenagentur TASR befragte Analysten erwarten in den kommenden Monaten eine Beschleunigung der Inflation.

„Wir erwarten eine moderate Beschleunigung des Preiswachstums im Jahresvergleich, wobei der Höhepunkt im Sommer bei etwa 4% liegen könnte“, wurde Marián Kočiš, Analyst bei der lokalen Niederlassung der Erste, Slovenská sporitel’na, von TASR zitiert.

Die Erste Bank erwartet für dieses Jahr eine durchschnittliche Inflation von knapp unter 4 %. Kočiš wies zudem darauf hin, dass die staatlichen Preisobergrenzen für Energie zwar zur Senkung der Inflation beitragen, die Ausgaben jedoch zusätzlichen Druck auf die Konsolidierungsstrategien der öffentlichen Finanzen ausüben, darunter auch die Einführung der Transaktionssteuer, die voraussichtlich zur prognostizierten Beschleunigung beitragen wird.

Dieser Beitrag erschien zuerst in englischer Sprache bei unserem Kooperationspartner bne IntelliNews.

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