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BLIK-Eigentümer prüfen Börsengang
Mitteleuropa · 20.02.2026

BLIK-Eigentümer prüfen Börsengang

BLIK könnte an die Börse gehen: Das profitabelste Fintech Polens erwägt einen IPO zur Finanzierung internationaler Expansion.

Die Eigentümer des polnischen mobilen Zahlungssystems BLIK prüfen offenbar einen möglichen Börsengang in Warschau. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am 17. Februar berichtete, könnte das Unternehmen im Falle eines IPO mit bis zu zwei Milliarden US-Dollar bewertet werden.

Demnach hat der Aufsichtsrat des Betreibers Polski Standard Płatności (PSP) erste Gespräche über die Vorbereitung eines Börsengangs geführt. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.

PSP-Chef Dariusz Mazurkiewicz wollte sich zu konkreten Aktionärsplänen nicht äußern. „Wir werden uns nicht zu potenziellen Aktionärsentscheidungen äußern. Es liegt an ihnen zu entscheiden, ob und in welchem Modell sie den von uns im Markt für mobile Zahlungen geschaffenen Wert steigern wollen“, zitierte ihn die Tageszeitung Rzeczpospolita. Zugleich betonte er: „BLIK ist das profitabelste Fintech-Unternehmen auf dem polnischen Markt.“

Bereits wenige Tage zuvor hatte Mazurkiewicz gegenüber dem Wirtschaftsportal XYZ einen Börsengang nicht ausgeschlossen. Ein IPO könne – neben der Kapitalaufnahme – auch die internationale Markenbekanntheit stärken, insbesondere bei ausländischen Investoren.

Nach Angaben des Vorstandschefs benötigt das Unternehmen frisches Kapital für ambitionierte Expansionspläne. Denkbar sei der Aufbau einer Holdingstruktur für das internationale Geschäft, an der polnische Banken indirekt beteiligt wären.

Ein Börsengang zu einer Bewertung von zwei Milliarden Dollar wäre einer der größten in Warschau seit Jahren. BLIK verzeichnete zuletzt starkes Wachstum: 2025 wickelten Nutzer 2,9 Milliarden Transaktionen im Gesamtwert von 441,5 Milliarden Zloty (rund 104,6 Milliarden Euro) ab. Die Zahl aktiver Konten stieg bis Ende Dezember auf 20,7 Millionen.

Zu den wichtigsten Anteilseignern von PSP zählen die Banken PKO BP, Santander, ING, mBank, Millennium und Alior Bank sowie Mastercard.


Dieser Artikel entstand in Kooperation mit unserem Partner bne intelliNews

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