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Turkmenistan setzt auf Stromexporte
Turkmenistan · 06.11.2025

Turkmenistan setzt auf Stromexporte

Offizielle Stellen teilten mit, dass am Kaspischen Meer derzeit ein neues, energieeffizientes Kraftwerk entsteht.

Das erdgasreiche Turkmenistan will beim regionalen Wandel zu grüner Energie nicht außen vor bleiben. Offizielle Stellen teilten mit, dass am Kaspischen Meer derzeit ein neues, energieeffizientes Kraftwerk entsteht. Die Anlage soll den inländischen Strombedarf decken und zugleich Energie für den Export nach Westen liefern.

Energieminister Annageldi Saparow erklärte am 3. November auf einem Wirtschaftsforum, dass an einem noch nicht näher genannten Standort an der Kaspischen Küste ein Gas-und-Dampf-Kraftwerk (GuD) mit einer geplanten Jahresleistung von rund 1,6 Gigawatt gebaut werde. Internationale Unternehmen seien an dem Projekt beteiligt, Namen nannte Saparow jedoch nicht.

Bei GuD-Kraftwerken wird zunächst eine gasbetriebene Turbine zur Stromerzeugung genutzt. Die entstehende Abwärme wird anschließend in Dampf umgewandelt, der eine zweite Turbine antreibt – ein Verfahren, das den Wirkungsgrad deutlich erhöht.

„Die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts wird die installierte Kapazität des turkmenischen Energiesystems erheblich steigern, die Energieversorgung im Inland verbessern und zusätzliche Möglichkeiten für Stromexporte in die Kaukasus-Staaten und in die Türkei eröffnen“, zitierte das regierungsnahe Portal Turkmenistan Golden Age den Minister.

Bereits am 2. November hatte Präsident Serdar Berdimuhamedow bei einem Treffen mit dem Chef des türkischen Energiekonzerns Çalık Holding erklärt, Aschgabat strebe ein Stromexportabkommen „über das Kaspische Meer“ mit Ankara an, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Turkmenistan Today.

Derzeit wäre der Anschluss an das von Aserbaidschan, Kasachstan und Usbekistan initiierte transkaspische Stromleitungsprojekt die einzige realistische Option für Turkmenistan, Energie in die Türkei zu liefern. Ob über eine Beteiligung bereits Gespräche geführt wurden, ließ Berdimuhamedow offen.


Dieser Artikel entstand in Kooperation mit unserem Partner bne intelliNews

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