Kaukasus
Der Südkaukasus – Georgien, Armenien und Aserbaidschan – ist eine kleine, aber wirtschaftspolitisch hoch spannende Region. Georgien verzeichnet starke Wachstumsraten und gilt als offenes Geschäftsumfeld der Region. Armenien setzt auf Technologie und Diversifizierung. Aserbaidschan profitiert von Öl- und Gasexporteinnahmen und investiert massiv in Infrastruktur. Für deutsche Unternehmen sind alle drei Länder zunehmend relevant – als Transitländer, als Märkte für Maschinen und Infrastrukturgüter und als Standorte für Nearshoring-Aktivitäten. Gleichzeitig bestimmen geopolitische Spannungen, territoriale Konflikte und der Einfluss Russlands, Irans und der Türkei das wirtschaftliche Umfeld maßgeblich. Ostwirtschaft.de ist das führende deutschsprachige Portal für Wirtschaftsnachrichten aus dem Kaukasus. Unsere Kaukasus-Kolumne und Expertenanalysen liefern Ihnen regelmäßig den wirtschaftlichen Überblick, den Sie für informierte Entscheidungen brauchen.
Armeniens Wirtschaft nach dem Washingtoner Abkommen: Neue Chancen, alte Abhängigkeiten
Für das traditionell isolierte Armenien eröffnet sich die Aussicht auf neue Handelswege, Investitionen und Partnerschaften.
TRIPP-Korridor: Türkei beginnt mit Bauarbeiten
Es ist seit 2022 im Investitionsprogramm der Türkei mit geschätzten Kosten von 3,4 Milliarden US-Dollar aufgeführt,…
Russland-Aserbaidschan: Handel trotzt politischen Spannungen
Im vergangenen Jahr erreichte der Warenaustausch zwischen Russland und Aserbaidschan mit 4,8 Mrd. US-Dollar ein Rekordniveau.
Zangezur-Transit (TRIPP): Ökonomischer Hebel oder geopolitischer Stolperdraht?
Der Zangezur-Korridor soll Aserbaidschans Kernland mit seiner Exklave Nachitschewan verbinden und eine direkte Landverbindung zur Türkei…
Digitale Vernetzung in Zentralasien und Kaukasus: Kasachstan und Georgien führen 2025
Der Gesamtindexwert Kasachstans übertraf den Wert mehrerer EU-Mitgliedsstaaten, darunter Belgien, die Tschechische Republik und Ungarn.
Deutsch-Aserbaidschanisches Forum wählt neuen Vorstand – Urs Unkauf zum Vorstandsvorsitzenden gewählt
Urs Unkauf folgt auf Staatssekretär a.D. Hanns-Eberhard Schleyer, der das Forum viele Jahre lang geprägt hat.
Sangesur-Korridor: Das geopolitische Nadelöhr des Kaukasus
Der Vorschlag der USA, die Verwaltung des geplanten Sangesur-Korridors zu übernehmen – einer 43 Kilometer langen…
Aserbaidschan investiert in italienische Solarenergie
Bis 2030 plant Aserbaidschan, den Anteil erneuerbarer Energien auf 30 Prozent auszubauen.
EBRD startet neue Investitionsstrategie für Armenien: Fokus auf grüne Infrastruktur
Die Bank fördert unter anderem Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
Tourismus als Motor der georgischen Wirtschaft
Im Jahr 2024 besuchten knapp fünf Millionen internationale Touristen das Land, ein Wert, der wieder auf…
