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Weltbank finanziert Bosporus-Bahnprojekt
Türkei · 03.04.2026

Weltbank finanziert Bosporus-Bahnprojekt

Mit 2 Mrd. Dollar stärkt die Weltbank den Schienenkorridor durch die Türkei und beseitigt einen zentralen Engpass im Eurasien-Handel.

Die Weltbank hat am 31. März ein Darlehen in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar für das Istanbul North Rail Crossing Project (INRAIL) genehmigt. Das Infrastrukturprojekt soll einen zentralen Engpass im Schienenverkehr zwischen Asien und Europa beseitigen und die Rolle der Türkei als logistisches Drehkreuz stärken.

Kern des Vorhabens ist der Ausbau der Bahnverbindungen über den Bosporus, der bislang als Flaschenhals im sogenannten Mittleren Korridor gilt. Diese Route verbindet China über Zentralasien, das Kaspische Meer und den Südkaukasus mit Europa. Besonders die Baku-Tiflis-Kars-Bahn spielt dabei eine Schlüsselrolle als Zugang zur Türkei.

INRAIL umfasst den Bau einer rund 127 Kilometer langen, elektrifizierten Hochleistungsstrecke sowie eine neue Querung des Bosporus. Dabei soll unter anderem die Yavuz-Sultan-Selim-Brücke genutzt werden, um den Güterverkehr effizient um das Zentrum Istanbuls herumzuführen.

Die geplanten Kapazitätserweiterungen sind erheblich: Die jährliche Gütertransportmenge über den Bosporus könnte von derzeit etwa 3 Millionen Tonnen auf bis zu 50 Millionen Tonnen steigen. Damit würde ein entscheidender Engpass entlang der Handelsroute zwischen China und Europa beseitigt.

Die Weltbank bewertet das Projekt als strategisch bedeutsam für die gesamte Region. Neben einer höheren Effizienz im Transport sollen auch wirtschaftliche Impulse entstehen – etwa durch neue Arbeitsplätze, Investitionen und eine stärkere Integration internationaler Lieferketten.

Langfristig dürfte das Projekt nicht nur den Schienengüterverkehr stärken, sondern auch dazu beitragen, Transporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Damit gewinnt die Türkei weiter an Bedeutung als zentrale Schnittstelle zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten.

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